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Städtevergleich: Das sind die familienfreundlichsten Städte für das Haushaltsbudget

Foto: IDEALO · Ein lokaler Kostencheck der Preisvergleichsplattform idealo deckt die günstigsten und teuersten Städte für junge Familien auf: www.idealo.de/aktion/wie-viel-kostet-das-familienleben. Kita, Kinderzimmer, Kinderhaarschnitt, Sportverein oder Zoobesuch: Für den Kostencheck haben die Preisexperten ausgewählte Ausgaben betrachtet, die viele Eltern im Alltag begleiten. Ergänzt um die Kosten für die erste Babyausstattung entsteht so ein Vergleich, der regionale Unterschiede bei den Ausgaben für Kinder sichtbar macht.

• Kiel ist im Vergleich die familienfreundlichste Stadt fürs Haushaltsbudget. Ausschlaggebend sind vor allem niedrige laufende Ausgaben.
• Kölner Familien sind dagegen finanziell besonders stark belastet, zeigt der Kostencheck.
Der Kostencheck enthält Daten für Berlin, Bremen, Cottbus, Dortmund, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mainz, München, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart. Er bietet eine Orientierung, wo junge Familien im Alltag besonders sparen müssen und wo es spürbar günstiger ist.

Im Folgenden finden Sie die ausführliche Pressemitteilung mit allen Ergebnissen und Einordnungen. Für Rückfragen stehe ich jederzeit gern zur Verfügung und freue mich über eine Berücksichtigung.

20 Städte im Kostencheck: Wo Familien am stärksten belastet werden
Berlin, 19. August 2026 – Wer Kinder hat, merkt schnell: Die Ausgaben für Betreuung, Wohnen und Freizeit können sich erheblich summieren. Wie stark das Haushaltsbudget belastet wird, hängt dabei auch vom Wohnort ab. Ein Kostencheck von idealo, einer der führenden Preisvergleichsplattformen in Europa, zeigt anhand von 20 deutschen Städten, wo das Leben mit Kind besonders teuer ist – und wo Eltern vergleichsweise günstig davonkommen.

Kita, Kinderzimmer, Kinderhaarschnitt, Sportverein oder Zoobesuch: Für den Kostencheck hat idealo ausgewählte Ausgaben betrachtet, die viele Eltern im Alltag begleiten. Ergänzt um die Kosten für die erste Babyausstattung entsteht so ein Vergleich, der regionale Unterschiede bei den Ausgaben für Kinder sichtbar macht.

Erkenntnisse des Kostenchecks: Kiel am günstigsten, Köln am teuersten
Kiel ist im Vergleich die familienfreundlichste Stadt fürs Haushaltsbudget. Ausschlaggebend sind vor allem niedrige laufende Ausgaben: Durchschnittlich 116 Euro für die Kita, circa 161 Euro zusätzliche Miete fürs Kinderzimmer und rund 7 Euro pro Monat für den Sportverein.

Familien, die in Köln leben, sind dagegen besonders stark belastet. Treiber sind hohe laufende Kosten: rund 344 Euro pro Monat für die Kita und etwa 197 Euro Mehrkosten fürs Kinderzimmer. Auch bei Freizeit und kleinen Alltagsausgaben liegt Köln im oberen Bereich – etwa mit 2,10 Euro pro Kugel Eis.

Wenn die Kita zur Großausgabe wird
Bei den Kita-Gebühren zeigen sich besonders große Unterschiede zwischen den Städten. Am höchsten fallen die durchschnittlichen Beiträge in Dortmund und Mainz aus: Dort zahlen Eltern rund 417 beziehungsweise 414 Euro pro Monat. Aufs Jahr gerechnet sind das rund 5.000 Euro – über mehrere Kita-Jahre kann sich daraus eine Belastung von 25.000 Euro und mehr ergeben. Deutlich günstiger ist es in Rostock und Berlin: Dort fallen derzeit keine Kita-Beiträge an.

Kinderzimmer: Zwischen Magdeburg und München liegen fast 200 Euro
Ein zusätzliches Kinderzimmer von rund 15 Quadratmetern schlägt je nach Wohnort unterschiedlich stark zu Buche. Am günstigsten ist das Extra-Zimmer in Magdeburg: Dort zahlen Mieter:innen durchschnittlich rund 111 Euro mehr pro Monat. Dahinter folgen Cottbus mit etwa 120 Euro und Saarbrücken mit rund 127 Euro. Damit liegt die saarländische Landeshauptstadt rund 27 Prozent unter dem Durchschnitt der untersuchten Städte von 175 Euro.

Am höchsten fallen die Mehrkosten in München aus. Für ein zusätzliches Kinderzimmer zahlen Familien dort durchschnittlich 307 Euro pro Monat beziehungsweise 3.684 Euro im Jahr – und damit fast dreimal so viel wie in Magdeburg.

Erste Babyausstattung kostet bis zu 9 Prozent des Jahreseinkommens
Noch vor der Geburt entstehen für viele werdende Eltern die ersten größeren Ausgaben. Für die grundlegende Babyausstattung – darunter Kombikinderwagen, Babyschale, Wickelkommode, Buggy, Kinderautositz und Windeln – fallen im ersten Babyjahr durchschnittlich rund 2.276 Euro an. Grundlage sind die Durchschnittspreise der vergangenen zwölf Monate aus den entsprechenden Produktkategorien bei idealo.

Wie stark diese Ausgaben ins Gewicht fallen, hängt auch vom verfügbaren Einkommen ab. Im Verhältnis zum durchschnittlichen Haushaltseinkommen müssen Familien je nach Bundesland rund 7 bis 9 Prozent ihres Jahreseinkommens für die erste Babyausstattung aufbringen. Am geringsten fällt die Belastung in Bayern und Baden-Württemberg aus (rund 7 Prozent), am höchsten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (rund 9 Prozent).

Freizeitkosten: Vereinssport ist nicht überall gleich günstig
Der Mitgliedsbeitrag im Sportverein zeigt exemplarisch, wie stark die laufenden Freizeitkosten je nach Stadt variieren können. Im Durchschnitt der untersuchten Städte kostet eine Mitgliedschaft rund 98 Euro pro Jahr. Besonders günstig ist Vereinssport in Städten wie Berlin, Magdeburg, Cottbus, Rostock und Erfurt: Dort liegen die Beiträge bei rund 5 bis 6 Euro pro Monat. Deutlich höher fallen die Kosten beispielsweise in Hamburg aus, wo Eltern mit mehr als 200 Euro pro Jahr rechnen müssen.

Florian Kriegel, Preisexperte bei idealo: „Die größten Kostentreiber für junge Familien sind oft laufende Ausgaben wie Kita-Gebühren und Miete. Gerade deshalb können Preisvergleiche bei planbaren Anschaffungen rund ums Kind einen Unterschied machen. Unsere Daten zeigen, dass sich hier durch bewusste Kaufentscheidungen spürbare Einsparungen erzielen lassen.“