Bund investiert zusätzliche 5,9 Millionen Euro in Schwimmbäder in Schleswig-Holstein – Förderung stärkt Schwimmenlernen, Sicherheit und kommunale Infrastruktur
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute die Förderung von acht Schwimmbadprojekten
in Schleswig-Holstein im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten
– Schwimmbäder“ beschlossen. Damit fließen weitere rund 5,9 Millionen Euro in die Schwimmbadinfrastruktur
Schleswig-Holsteins. Sie ergänzen die 25 Millionen Euro Förderung, die über den Länderanteil
am Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bereits ermöglicht wurden. Insgesamt
fließen insofern rund 31 Millionen Euro Bundesmittel nach Schleswig-Holstein.
Die Mittel helfen Städten und Gemeinden dabei, ihre Hallen- und Freibäder zu sanieren und langfristig
zu erhalten. Gerade für das Schwimmenlernen sind funktionierende und erreichbare Schwimmbäder
unverzichtbar: Hier findet Schwimmunterricht statt, Vereine leisten Ausbildungsarbeit und Kinder lernen,
sich sicher im Wasser zu bewegen. Zugleich sind die Bäder wichtige Orte für Sport, Freizeit und
Begegnung.
Über die Auswahl der geförderten Projekte und damit die konkrete Verwendung der Bundesmittel entscheidet
der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Mitglied des Ausschusses ist auch die
schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein, die sich für eine breite Berücksichtigung
von Projekten aus dem Norden eingesetzt hat.
Melanie Bernstein MdB erklärt: „Mit diesen Mitteln unterstützen wir unsere Kommunen ganz konkret
dabei, ihre Schwimmbäder zu erhalten. Das ist eine Investition in gute Infrastruktur, und vor allem in
die Möglichkeit, dass Kinder auch künftig sicher schwimmen lernen können.“
Mark Helfrich MdB, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein, betont: „Schwimmen ist
Leben – manchmal sogar überleben. Deshalb ist der Erhalt unserer Schwimmbäder gerade für Kinder,
Familien und Vereine von großer Bedeutung.“
Hintergrund
Für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten und Schwimmbäder stehen bundesweit 250 Millionen
Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung. Gefördert werden
kommunale Schwimmbäder einschließlich ihrer baulichen Bestandteile und notwendigen Folgezwecke.
Ein Schwerpunkt liegt auf der energetischen Sanierung und Modernisierung.
Übersicht der geförderten Projekte
Wahlkreis Kommune/Landkreis Projekttitel Förderung [€]
Nordfriesland – Dithmarschen-Nord Gemeinde Hemmingstedt Sanierung des Freibades in Hemmingstedt 301.502,00
Steinburg – Dithmarschen-Süd Amt Breitenburg Sanierung des Freibades in Lägerdorf 985.500,00
Rendsburg-Eckernförde Gemeinde Elsdorf – Westermühlen Sanierung und Erweiterung des Freibades in Elsdorf-
Westermühlen 275.745,00
Plön – Neumünster Stadt Schwentinental Sanierung des Hallenbades Klausdorf in Schwentinental 463.350,00
Pinneberg Stadt Barmstedt Sanierung des Hallenbades in Barmstedt 528.750,00
Pinneberg Stadt Quickborn Sanierung des Freibades in Quickborn 498.240,00
Ostholstein – Stormarn-Nord Gemeinde Grömitz Sanierung des Hallenbades Grömitzer Welle in Grömitz 1.620.000,00
Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd Stadt Lauenburg/Elbe Sanierung des Freibades in Lauenburg an der Elbe
1.235.227,00
