KulturVeranstaltungen

„Buddenbrooks“ und die Musik

Musik spielt in Thomas Manns „Buddenbrooks“ eine große, sogar handlungstreibende Rolle. Wie und mit welchem Ziel die Menschen im Roman singen, Musik hören, spielen und improvisieren oder über Kompositionen nachdenken, alles das ist bedeutsam und steht in einer dynamischen Beziehung zur Geschichte der Familie Buddenbrook über mehrere Generationen hinweg.Was Musik im Kontext der Erzählung bedeutet und wie musikgeschichtliche Umbrüche Veränderungen innerhalb des Familiengefüges auszulösen scheinen, wird am Dienstag, 7. Juli, ab 19 Uhr bei der Ringvorlesung „Eine Stadt liest einen Roman – 125 Jahre Buddenbrooks“ in der Villa Brahms diskutiert. Als Vortragende ist Christiane Tewinkel, Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck, zu Gast. Mit Ihrem Vortrag „Quinquilieren und Phantasieren. Musik erleben in Buddenbrooks“ setzt sie die Musik in Buddenbrooks ins Zentrum und beleuchtet ihre Relevanz für die Romanhandlung.

Der Roman „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ feiert 2026 seinen 125. Geburtstag. Aus diesem Anlass veranstalten das Buddenbrookhaus/Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum in Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck eine mehrteilige Ringvorlesung in der Villa Brahms. An insgesamt sieben Terminen sind hochkarätige Referierende nach Lübeck eingeladen. Alle Vorträge der Ringvorlesung werden vom Musiktheoretiker Jan-Christian Wagner mit musikalisch kuratierten Werken gerahmt, die in Buddenbrooks eine zentrale Rolle spielen. So machen die Studierenden der Musikhochschule den Roman sinnlich erfahrbar und musikalisch hörbar. Die Abende beginnen jeweils um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, bei einem Getränk ins Gespräch zu kommen.

Die Teilnahme an der Vorlesung am 7. Juli beträgt 11 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets sind im Museumsshop „Buddenbrooks am Markt“ oder online unter https://buddenbrookhaus.de/index.php?seid=20295&vid=11716 erhältlich.

Weitere Informationen unter https://buddenbrookhaus.de/

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