Das Recht des Stärkeren – 8 wichtige Gedanken aus der Bibel
Foto Gewalt (TBF): Wer heute die Welt betrachtet, bekommt leicht den Eindruck, dass das Recht des Stärkeren gilt. Die Starken, die Schönen und die Reichen geben den Ton an. Aufmerksamkeit folgt Macht. Erfolg erzeugt Recht. Wer sich durchsetzt, gilt als Vorbild. In Politik, Wirtschaft und sozialen Medien scheint Zukunft vor allem dort zu liegen, wo Lautstärke, Durchsetzungskraft und Selbstbehauptung dominieren.
Leise Töne haben es schwer. Differenzieren gilt schnell als Zaudern. Nachdenken als Schwäche. Wer nicht sofort weiß, auf welcher Seite er steht, wird misstrauisch beäugt. Und wer nicht in ein bestimmtes Raster passt, landet rasch im Feindbild des Tages. Es wirkt, als gelte: Wer zögert, verliert. Wer Rücksicht nimmt, ist naiv. Wer sich nicht behauptet, bleibt zurück.
Diese Denkweise ist nicht neu. Sie sitzt tief im Menschen und zieht sich wie ein dunkler Faden durch die Geschichte. Neu ist vor allem ihre Geschwindigkeit – und die permanente mediale Verstärkung. Kaum ein Gedanke darf reifen, kaum ein Zweifel stehen bleiben. Alles wird zugespitzt, vereinfacht, polarisiert.
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