Der Autor Ingo Schulze liest zum Auftakt des 10. Lübecker Literarischen Colloquiums
Dienstag, 3. Mai 2011, 19 Uhr
Universität Lübeck, Audimax
Mönkhofer Weg 65, Lübeck
Zur Auftaktveranstaltung des diesjährigen Lübecker Literarischen Colloquiums (LLC) unter dem Motto „Romananfänge der Weltliteratur“ liest der Berliner Autor Ingo Schulze am Dienstag, 3. Mai, um 19 Uhr im Audimax der Universität Lübeck. Ingo Schulze wird über seinen Essay „Stil als Befund. Leseerfahrungen mit Alfred Döblin“ sprechen und Passagen aus „Simple Storys“, „Neue Leben“ und „Adam und Evelyn“ vorlesen.
Schulze wurde 1962 in Dresden geboren, studierte von 1983–1988 klassische Philologie in Jena und arbeitete anschließend als Dramaturg am Landestheater in Altenburg. 1989 verließ Ingo Schulze das Theater, um als politischer Journalist zu arbeiten. Schulze wurde 1995 für sein Debüt „33 Augenblicke des Glücks“ mit dem Förderpreis des Alfred-Döblin-Wettbewerbs sowie dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Für seinen Prosaband „Simple Storys erhielt er 1998 den Berliner Literaturpreis. Seine Romane „Neue Leben“ und „Adam und Evelyn“ wurden in die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2006 bzw. 2008 gewählt. Weitere Werke von Ingo Schulze sind „Orangen und Engel“, „Was wollen wir?“, „Der Herr Augustin“.
Der Lektor, Literaturwissenschaftler und Leiter des Lübecker Literarischen Colloquiums, Dr. Dieter Stolz, wird in die Veranstaltung einführen. Der Eintritt ist kostenlos. Ingo Schulze wird nach seiner Lesung auf Wunsch Bücher signieren.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Kooperation des Günter Grass-Hauses und der Universität zu Lübeck.
