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Deutscher Soldat der Friedenstruppen in Afghanistan wurde in Termez (Usbekistan) medizinisch versorgt

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Text und Foto: TBF/ Thomas Dumke

In den letzten Monaten häuft es sich, dass Militärkräfte der Internationalen Mission ISAF in Afghanistan überfallen werden.

Am 14. November, nach den Terroranschlägen in Kabul gegen Bundeswehr-soldaten, bei denen ein Soldat der Bundeswehr getötet wurde, fand 11 Tage später, am 25. November, ein weiterer Überfall auf ISAF-Kräfte in Masari-Scharif statt. Dabei wurde neben einem schwedischen Soldaten ein Bundeswehrangehöriger verletzt.Die beiden Soldaten wurden mit schweren Verletzungen (eine Mine war explodiert) aus Afghanistan nach Termez gefolgen. Hier bekamen sie die dringend benötige medizinische Hilfe von den Ärzten des Militärhospitals in Termez.

Der Bundeswehrsoldat Hans Toll, geb., 1974, brach sich bei der Minenexplosion am rechten Vorderarm zweifach das Speichenbein. Die Ärzte operierten ihn und verordnetem ihm eine Therapie. Toll befindet sich jetzt auf der Station des deutschen Kontingents in Termez.

Der Schwedische Soldat Kasimu Harlan Dats, Jahrgang 1951, wurde ebenfalls ins Termezer Hospital eingeliefert. Er wurde durch Minensplitter im Bauchbereich schwer verletzt, ausserdem wurde die Leber und der Dickdarm beschädigt und er erlitt eine schweren Schock. Sein rechtes Auge wurde schwer verletzt, das rechte Auge zerstört. Jetzt liegt der Patient auf Station im Krankenhaus Termez.

Nur den usbekischen Ärzten ist es zu verdanken, das die beiden Soldaten noch am Leben sind.

Die ISAF erfüllt ihre Friedensmission im Rahmen der Bekämpfung des internationalen Terrorismus in Afghanistan. Dabei ist Termez für die Bundeswehrsoldaten eine wichtige Rückversicherung. Denn dort kann die nötige medizinische Versorgung der verletzten Soldaten stattfinden, die dringend benötigt wird.