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DIE LINKE.Lübeck unterstützt die Beschäftigten im öffentlichen Dienst

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst erhalten seit Jahren geringere Lohnerhöhungen als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gesamtwirtschaft. In der aktuellen Tarifrunde streiten sie und ihre Gewerkschaft deshalb für eine bessere Bezahlung. Doch Bund und Kommunen als Arbeitgeber stellen sich in dieser Tarifrunde stur. Sie reden über leere Kassen und wollen die Arbeit bei der Müllabfuhr, in den Krankenhäusern und Verwaltungen nicht besser bezahlen.Grund genug für die Lübecker Linke sich mit dem Anliegen der Beschäftigten zu solidarisieren. DIE LINKE hat sich deshalb den Streikenden in Lübeck am Montag, den 8. Februar, auf dem Schrangen  angeschlossen und Flugblätter verteilt.

„Sparen auf dem Rücken der Beschäftigten schädigt auch die Bürgerinnen und Bürger. Denn für sie ist es wichtig, dass Feuerwehrleute motiviert und Altenpflegerinnen nicht überarbeitet sind.. Der öffentliche Dienst ist unverzichtbar für eine soziale und demokratische Gesellschaft, “ stellt Sascha Thomas, Kreisvorsitzender klar.

Dass Lübeck kein Geld hat, lässt DIE LINKE.Lübeck bei der Tarifverhandlung nicht gelten. „Es kann nicht sein, das die Stadt wie ein Weltmeister baut und das Millionengrab Flughafen finanzieren kann, aber den  Beschäftigten ihren gerechten Lohn  vorenthält, “ empört sich Ragnar Lüttke, Fraktionsgeschäftsführer.

„Das Problem geplünderter öffentlicher Kassen kann nicht mit Lohnzurückhaltung oder Personalabbau gelöst werden. Notwendig ist, Unternehmen und Besserverdienende höher zu besteuern und die jahrelange Unterfinanzierung der kommunalen Haushalte zu beenden. Die Steuerpolitik der Bundesregierung schafft kein Wirtschaftswachstum, ist unsozial und setzt öffentliche Haushalte unter Spardruck “, so Sascha Thomas dazu abschließend.