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Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen Q3 2026: Ergebnis unter Vorjahr – Umsatz gestiegen – Prognose bestätigt

Lübeck, 14. Oktober 2026 – Dräger hat im dritten Quartal 2026 auf Basis vorläufiger Berechnungen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 48 Mio. Euro erzielt (3. Quartal 2025: 56,7 Mio. Euro). Darin enthalten sind Zollrückerstattungen von 20,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge belief sich auf rund 5,6 Prozent (3. Quartal 2025: 6,8 Prozent).

Dem geringeren Umsatzwachstum im dritten Quartal 2026 stand ein überproportionaler Anstieg der Funktionskosten gegenüber. Zugleich war das Vergleichsniveau hoch: Im dritten Quartal 2025 hatte sich das EBIT aufgrund eines durch Nachholeffekte geprägten deutlichen Umsatzwachstums und einer moderaten Kostenentwicklung mehr als verdoppelt.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2026 währungsbereinigt um 1,0 Prozent (nominal: 2,1 Prozent) auf rund 851 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 833,3 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes Plus um 4,1 Prozent (nominal: 5,3 Prozent) auf rund 381 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 362,0 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik lag der Umsatz mit einem währungsbereinigten Rückgang um 1,4 Prozent (nominal: -0,4 Prozent) auf rund 469 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresniveau (3. Quartal 2025: 471,3 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 47,5 Prozent (3. Quartal 2025: 45,6 Prozent). Wesentlicher Grund hierfür waren die Zollrückerstattungen.

Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 7,0 Prozent (nominal: 8,2 Prozent) auf rund 926 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 856,1 Mio. Euro). Wachstumstreiber war die Sicherheitstechnik mit einem starken währungsbereinigten Anstieg um 20,2 Prozent (nominal: 21,7 Prozent) auf rund 452 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 371,4 Mio. Euro). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die hohe Nachfrage in den Regionen Deutschland, Amerika sowie Asien-Pazifik zurückzuführen. In der Medizintechnik fiel der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,0 Prozent (nominal: -2,2 Prozent) auf rund 474 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 484,7 Mio. Euro).

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2026
In den ersten neun Monaten lag der Auftragseingang mit rund 2.674 Mio. Euro währungsbereinigt um 3,6 Prozent (nominal: 3,1 Prozent) über dem Vorjahreswert (9 Monate 2025: 2.594,1 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik verzeichnete dank einer insgesamt sehr guten Nachfrage ein deutliches währungsbereinigtes Wachstum um 13,1 Prozent (nominal: 13,1 Prozent) auf rund 1.243 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.098,6 Mio. Euro). Im Segment Medizintechnik sank der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,5 Prozent (nominal: -4,3 Prozent) auf rund 1.431 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.495,5 Mio. Euro). Wesentlicher Grund hierfür war der Großauftrag für Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko im zweiten Quartal 2025. Bereinigt um diesen Effekt wäre der Auftragseingang in der Medizintechnik in den ersten neun Monaten 2026 währungsbereinigt leicht gestiegen.

Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 5,3 Prozent (nominal: 4,7 Prozent) auf rund 2.454 Mio. Euro (9 Monate 2025: 2.343,5 Mio. Euro). Dabei legten beide Segmente zu: Die Sicherheitstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes Wachstum um 6,5 Prozent (nominal: 6,4 Prozent) auf rund 1.087 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.021,2 Mio. Euro), während die Medizintechnik einen währungsbereinigten Anstieg um 4,4 Prozent (nominal: 3,4 Prozent) auf rund 1.367 Mio. Euro verbuchte (9 Monate 2025: 1.322,3 Mio. Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich auf rund 46,8 Prozent (9 Monate 2025: 45,1 Prozent).

Das EBIT stieg um fast die Hälfte auf rund 112 Mio. Euro (9 Monate 2025: 77,1 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich auf rund 4,6 Prozent (9 Monate 2025: 3,3 Prozent). Das EBIT enthielt Einmaleffekte von 27,9 Mio. Euro aus zurückerstatteten Zollzahlungen. Davon entfielen 7,8 Mio. Euro auf das zweite Quartal und 20,1 Mio. Euro auf das dritte Quartal. Ein Teil dieser Rückerstattungen – insgesamt 3,8 Mio. Euro – betrifft Zollzahlungen aus dem laufenden Geschäftsjahr und ist demnach ergebnisneutral.

Prognose für 2026
Dräger bestätigt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr und erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 2,0 bis 6,0 Prozent und eine EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent.

Die Quartalsmitteilung wird am 29. Oktober 2026 veröffentlicht

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