Ethnologischer Salon zeigt Neuzugänge aus Afrika

Im Rahmen des vierten Ethnologischen Salons am Sonntag, 15. Oktober 2006, 18 bis 20 Uhr, eröffnet die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck im Zeughaus am Dom, Parade 10, ihre Präsentation „Afrika – Neuzugänge der letzten 10 Jahre“. Es werden eine Reihe von Objekten als Auswahl von rund 1000 Neuzugängen der letzten Jahre gezeigt. Dazu gibt es einen afrikanischen Imbiss und Trommelmusik.Der Grundgedanke des Ethnologischen Salons ist es, in zwangloser Atmosphäre ein Forum für Gespräche und Diskussionen zu geben, wobei bestimmte ethnologische oder kulturelle Themen-Schwerpunkte gesetzt werden.
Die Sammeltätigkeit materieller Kulturgüter fremder Völker lässt sich in Lübeck bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Hauptsächlich wurden die Museumsbestände von Lübecker Bürgerinnen und Bürgern – frühen Weltreisenden – Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengetragen. Aber auch danach haben sich die Bestände des Museums kontinuierlich vermehrt. Insbesondere die Afrika-Abteilung ist mit weit über 1000 Neuzugängen in den letzten zehn Jahren stark gewachsen.
Ausgewählte Stücke dieser Neuzugänge zeigen sowohl traditionelle Objekte unterschiedlicher Werkstoffe wie auch Malereien zeitgenössischer Künstler.
Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Mitglieder der Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde e. V. ist er frei.
