Politik & Wirtschaft

Grüne verurteilen Vandalismus im Naturerlebnisraum Struckbachtal

Eine umgeworfene Holzbank, umgeknickte junge Obstbäume, zerbrochene Stühle, so sieht die Bilanz der Vandalismusattacke im Naturerlebnisraum Struckbachtal aus.

Silke Mählenhoff, Mitglied der Initiative Brolingplatz e.V. und Bürgerschaftsmitglied der GRÜNEN, ist entsetzt über die Zerstörungen:

„In den letzten Jahren haben viele freiwillige Helfer*innen aus einer verwilderten Kleingartenfläche einen vielfältigen Naturerlebnisraum für Alle geschaffen. Die alten Obstbäume wurden freigeschnitten und liefern nun köstliche Marmeladen. Biotope für Insekten und Amphibien laden zum Beobachten von Schmetterlingen und Fröschen ein.

Schulen aus der Nachbarschaft und Kindergärten nutzen diesen grünen Garten am Rande des Stadtteils St. Lorenz Nord, um Kindern und Eltern die Freude am Erleben von Natur und Umwelt nahe zu bringen.

Eine derartige Form des Vandalismus an einem derart wertvollen Naturprojekt verurteilen wir auf das Schärfste. Wer meint, überschüssige Energie zu haben, kann gern zu den Arbeitseinsätzen am ersten und dritten Sonnabend im Monat kommen: beim Ausgraben von Brombeerwurzeln oder japanischem Knöterich zeigt sich, wer Kraft und Ausdauer hat.“

Hintergrund:

Der Naturerlebnisraum Strukbach ist ein Projekt der „Essbaren Stadt Lübeck“. Im Juni 2025 erkannte das Land Schleswig-Holstein das Gelände bei einer offiziellen Eröffnung als Naturerlebnisraum an.

Seit 2025 entwickeln vier Vereine unter der Projektleitung des Bereichs Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, den Naturerlebnisraum Strukbach gemeinsam. Dazu gehören der Verein Hanse-Obst e.V. als Pächter und offizieller Träger des Naturerlebnisraums (NER), die Initiative Brolingplatz Lübeck e.V., die den Impuls für die Nutzung des Grünraums gab und mit dem Stadtquartier verbindet, der NABU Lübeck mit seiner hohen ökologischen und praktischen Kompetenz sowie der Grüne Kreis Lübeck als finanzieller Förderer und Unterstützer

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