POL-HL: Lübeck-Kücknitz / Polizeieinsatz nach Bedrohung mit Machete in Kücknitz
Lübeck (ots) –
Am Mittwochabend (30.09.2026) löste eine Bedrohung mit einer Machete einen größeren Polizeieinsatz in Lübeck-Kücknitz aus. Ein 59-Jähriger wurde nach einem eskalierten Streit mit Nachbarn zunächst festgenommen und später in eine Klinik eingewiesen. Zu einer konkreten Gefährdung von Personen kam es nicht.
Gegen 19:15 Uhr gingen Notrufe aus Lübeck-Kücknitz bei der polizeilichen Regionalleitstelle ein.
Nach ersten Angaben hielt sich eine Person mit einer Machete in der Hand in einem Mehrfamilienhaus auf und bedrohte weitere Anwohner. Wenige Minuten später trafen mehrere Funkstreifenwagen am Einsatzort ein.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war es zwischen dem 59-jährigen Deutschen und weiteren Anwohnern des Gebäudes zu einem verbalen Streit gekommen. In diesem Rahmen soll die Person mit einer Machete in der Hand auf den Laubengang getreten sein und gedroht haben, diese gegen Nachbarn einzusetzen. Zu einer konkreten Gefährdung von Personen kam es hierbei jedoch nicht.
Beim Eintreffen der Polizei zog sich der Lübecker in seine Wohnung zurück und war zunächst nicht bereit, mit den eingesetzten Beamten zu kooperieren. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen in der Wohnung befinden, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Hierbei verletzte sich eine Polizeibeamtin leicht und musste durch den Rettungsdienst zunächst in eine Klinik gebracht werden.
Der 59-Jährige konnte alleine in der Wohnung angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Eine Machete, bei der es sich um die Tatwaffe handeln könnte, wurde durch die Beamten sichergestellt. Nach derzeitigem Sachstand befand sich der Lübecker in einem psychischem Ausnahmezustand. Nach Rücksprache mit dem amtsärztlichen Bereitschaftsdienst wurde er zur weiteren Begutachtung in eine Klinik eingewiesen.
Die Polizeistation Kücknitz ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung.
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