Blaulicht

POL-RZ: Unfall in Lütjensee / Polizei ermittelt gegen zwei Tatverdächtige

Ratzeburg (ots) –

25.06.2026 | Kreis Stormarn | 23.06.2026 – Lütjensee

Bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch soll ein offenbar alkoholisierter Autofahrer in Lütjensee nahe des Nordstrands verunfallt sein und sich dabei verletzt haben. Laut Zeugenaussagen sei auch dessen Begleiterin zuvor alkoholisiert gefahren. Gegen beide ermittelt nun die Polizei.
Am 23.06.2026 gegen 23:40 Uhr wurden Einsatzkräfte aufgrund eines sogenannten E-Calls zu einem mutmaßlichen Verkehrsunfall in den Strandweg nach Lütjensee alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen PKW der Marke Mercedes vor, welcher mit einem Baum kollidiert war. Bei dem möglichen Fahrer zum Unfallzeitpunkt soll es sich um einen 45-jährigen iranischen Mann aus dem Kreis Stormarn gehandelt haben. Dieser sei zuvor von Zeugen dabei beobachtet worden, wie er gemeinsam mit einer Frau Alkohol getrunken habe. Anschließend soll er mit dem Mercedes den Strandweg in Lütjensee in Richtung Nordstrand befahren und aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er soll in der weiteren Folge nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert sein. Auch die Frau, eine 40-jährige Armenierin aus Hamburg soll noch vor dem Unfallgeschehen alkoholisiert mit dem PKW davongefahren, aber wenig später zurückgekehrt sein.
Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben vorläufige Werte von rund 0,8 Promille beim Mann und etwa 1,5 Promille bei der Frau. Die Polizeibeamten ordneten für beide Tatverdächtigen die Entnahme von Blutproben an. Während der polizeilichen Maßnahmen soll die 40-Jährige den Weisungen der Beamten wiederholt nicht nachgekommen sein, sodass die Beamten schlussendlich einfache körperliche Gewalt gegen diese angewendet und ihr Handfesseln angelegt haben sollen. Auch der Mann sei im Verlauf der Polizeimaßnahmen derartig aufgebracht gewesen, dass die Beamten ihm kurzzeitig Handfesseln angelegt haben sollen.
Der 45-jährige Tatverdächtige erlitt durch den Aufprall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die 40-Jährige entließen die Beamten nach Abschluss der Polizeimaßnahmen.
Die Ermittlungen dauern an.
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– Stabsstelle / Presse –
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