Blaulicht

POL-SE: 20260612.3 – BAO SuSi – Maßnahmen führen zur Festnahme eines Exhibitionisten und decken illegalen Aufenthalt im Rotlichtgewerbe auf

Elmshorn / Kreis Pinneberg / Kreis Segeberg (ots) –

Die Maßnahmen der Polizeidirektion Bad Segeberg zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls im Rahmen der BAO SuSi zeigen erste Erfolge. Am Mittwoch (10.06.2026) nahmen Einsatzkräfte in Elmshorn einen Exhibitionisten vorläufig fest. Darüber hinaus führten Polizei und Zoll in dieser Woche gemeinsame Kontrollen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg im Rotlichtmilieu durch.
Der 44-jährige Deutsche soll bereits am 09.06.2026 gegen 08 Uhr eine 37-jährige Frau in der Unterführung des Elmshorner Bahnhofs auf dem Weg zu den Gleisen angesprochen haben.

Dabei habe er ihr sein Geschlechtsteil gezeigt und daran manipuliert. Geschockt habe die Frau ihren Weg fortgesetzt. Am darauffolgenden Tag soll der Mann an der Krückau in der Nähe des Wedenkamps gegenüber Passanten ebenfalls sein Geschlechtsteil entblößt haben. Eine 32-jährige Frau informierte daraufhin die Stadtwache der Polizei Elmshorn. Die Beamten, die umgehend zu Fuß in der Innenstadt nach dem Mann fahndeten, wurden durch die Frau am Holstenplatz auf den Exhibitionisten aufmerksam gemacht. Unmittelbar zuvor soll der Mann noch einer weiteren 34-jährigen Frau gegenüber sein Glied gezeigt haben, die sich daraufhin an eine Streife des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) wandte.
Die schnelle Ansprechbarkeit von Polizei und KOD in der Innenstadt sorgte damit für ein zügiges Unterbinden der strafbaren Handlungen durch den Mann, der nach den ersten polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe zunächst auf freien Fuß kam. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen.
Am Dienstag, den 09.06.2026 und Donnerstag, den 11.06.2026 führten Einsatzkräfte der Kriminalpolizeidienststellen in Zusammenarbeit mit den Beamten der zuständigen Hauptzollämter Kiel und Itzehoe und der Kreise Pinneberg und Segeberg in den Orten Elmshorn, Pinneberg, Rellingen, Norderstedt, Kaltenkirchen, Bad Segeberg und Bornhöved abendliche Kontrollen im Prostitutionsgewerbe durch.
Im Rahmen dieser Überprüfungen stellten die Kräfte in Pinneberg und Elmshorn sechs asiatische Frauen zwischen 30 und 42 Jahren fest, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten. Die Frauen konnten die Dienststellen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen und wurden der Zuwanderungsbehörde gemeldet. Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen illegalem Aufenthalts verantworten.
Die Polizeidirektion Bad Segeberg wird wie angekündigt auch in Zukunft gleichartige Kontrollen in enger Taktung durchführen. Hintergründe zur BAO SuSi finden sich hier:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6285993

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