Blaulicht

POL-SE: 20260911.2 – Tornesch: Zwei Verletzte bei Unfall mit vier Fahrzeugen

Tornesch (ots) –

Gestern Nachmittag kam es auf der Autobahn 23 an der Anschlussstelle Tornesch zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Wohnmobil auf den Verzögerungsstreifen und prallte auf einen Skoda, der in der Folge auf einen LKW geschoben wurde. Anschließend lenkte der Fahrer des Wohnmobils sein Fahrzeug wieder in Richtung Hauptfahrstreifen und kollidierte dort mit einem Dacia. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Gegen 16:20 Uhr bildete sich auf dem Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle Tornesch auf der A23 in Fahrtrichtung Heide ein Rückstau. Mehrere LKW und PKW standen in Abständen hintereinander. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll der 61-jährige deutsche Fahrer eines Wohnmobils vom rechten Fahrstreifen in eine der Fahrzeuglücken auf den Verzögerungsstreifen gefahren und dort gegen das Heck eines PKW Skoda geprallt sein.
Der Skoda wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen davor stehenden LKW geschoben. Die 57-jährige Fahrerin aus Ellerbek erlitt dabei leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Im Anschluss soll der Fahrer des Wohnmobils sein Fahrzeug wieder nach links in Richtung Fahrbahn gelenkt haben, wo es zu einer weiteren Kollision mit einem PKW Dacia gekommen sein soll. Der 61-jährige Wohnmobilfahrer, der aus dem Kreis Schleswig-Flensburg kommt, wurde ebenfalls mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der 40-jährige Fahrer des Dacia sowie der 61-jährige Lenker des LKW blieben nach aktuellem Sachstand unverletzt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Aufräumarbeiten und den Abtransport der Fahrzeuge blieb der rechte Fahrstreifen bis ca. 19:30 Uhr gesperrt. Dabei unterstützte bis zum Eintreffen der Autobahnmeisterei das THW. Außerdem eingesetzt waren die freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst. Es kam zu umfangreichen Beeinträchtigungen im Verkehr.
Gegen den 61-jährigen Mann aus Schleswig-Flensburg leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein.
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