„Zarte Marte“ bringt den Sommer in Rosa
Die „Pflanze des Jahres im Norden 2026“ setzt neue Maßstäbe für pflegeleichte Sommerfreude.
Schleswig-Holstein blüht auf: Die Gärtnereien im Land starten mit üppig gefüllten Gewächshäusern und großer Sortenvielfalt in die Sommerblumensaison. Neben bewährten Klassikern begeistern auch in diesem Jahr wieder neue Sorten, die Lust aufs Ausprobieren machen.
Traditionell gelten die Eisheiligen Mitte Mai als Orientierung für den Start in die sommerliche Blütenpracht, doch je nach Witterung und Standort kann die Pflanzsaison oft schon früher beginnen. Vor diesem Hintergrund stellen die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und der Wirtschaftsverband Gartenbau Norddeutschland e.V. (WVGN) die „Zarte Marte“ als „Pflanze des Jahres im Norden 2026“ vor und eröffnen damit offiziell die Gartensaison.

Mit der „Zarten Marte“ zieht ein echtes Blütenwunder in die norddeutschen Gärten sowie auf Balkone und Terrassen ein. Die Petunie (botanisch: Petunia „Itsy Light Pink“) begeistert mit unzähligen kleinen Blüten, die sich zu einem dichten, leuchtenden Farbteppich vereinen – zart im Ton, aber stark in der Wirkung. Schon ab Ende April zeigt sie zuverlässig ihre Pracht und hält diese bis zum ersten Frost durch. Damit steht sie exemplarisch für die Leistungsfähigkeit und Vielfalt des norddeutschen Gartenbaus.
Ein Zeichen für regionale Qualität Die offizielle Saisoneröffnung fand in diesem Jahr auf dem Blumenhof Pein in Halstenbek statt. Der Blumenhof Pein bewirtschaftet eine Gesamtfläche von rund 3,1 Hektar, davon etwa 9.850 m² unter Glas und Folie. Mit einer breiten Produktionspalette und eigenem Verkauf vor Ort steht der Betrieb beispielhaft für die Vielfalt und Stärke
des regionalen Gartenbaus. Der traditionsreiche Gartenbaubetrieb steht exemplarisch für regionale Produktion „im Norden und für den Norden“. Im Rahmen der Veranstaltung wurden gemeinsam bepflanzte Blumenkübel – unter anderem mit der „Zarten Marte“ – gestaltet und symbolisch an die Gemeinde Halstenbek übergeben.
Die enge Kooperation zwischen der Landwirtschaftskammer und dem Wirtschaftsverband Gartenbau Nord unterstreicht dabei die Bedeutung regionaler Produktion.
„Die ‚Zarte Marte‘ ist weit mehr als nur ein optisches Highlight“, erklärt Ute Volquardsen, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. „Sie ist ein gelungenes Beispiel für die Innovationskraft des regionalen Gartenbaus, verbindet eine hohe Blühleistung mit ausgeprägter Widerstandsfähigkeit und unterstreicht damit die Bedeutung qualitätsorientierter, regionaler Produktion.“
Unkomplizierte Schönheit für jeden Standort
Ob im Beet, in Töpfen, Balkonkästen oder Blumenampeln: Diese Petunie sorgt überall für sommerliche Wohlfühlatmosphäre. Sie fühlt sich an sonnigen Standorten ebenso wohl wie im leichten Schatten. Ein großer Vorteil für alle Gartenfreunde: Die „Zarte Marte“ ist ausge-sprochen pflegeleicht. Verblühte Blüten müssen nicht mühsam ausgeputzt werden, da sie sich selbst reinigt, und selbst typisch norddeutscher Regen kann ihr kaum etwas anhaben.
Informationen für Verbraucher
Wer den eigenen Garten oder Balkon in ein rosa Blütenmeer verwandeln möchte, findet weitere Informationen sowie eine Übersicht der Gärtnereien, die die „Zarte Marte“ führen, auf der offiziellen Webseite: www.pflanze-des-jahres-im-norden.de
In ganz Schleswig-Holstein finden sich Gärtnereien, die mit den örtlichen Anforderungen ebenso vertraut sind wie mit den Wünschen ihrer Kundschaft. Sie profitieren zunehmend vom Trend zum regionalen Einkauf. Einige dieser Betriebe haben sich zusammengeschlos-sen und nehmen an der Zertifizierung für das Gütezeichen Schleswig-Holstein teil. Dieses steht für eine hohe Pflanzenqualität und garantiert, dass die Gewächse tatsächlich in Schleswig-Holstein herangezogen wurden. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein begleitet und unterstützt diese qualitätsorientierte Entwicklung aktiv und setzt sich gemein-sam mit den Betrieben für die Stärkung der regionalen Produktion ein.
So wird sichergestellt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher auf verlässliche Herkunft und geprüfte Qualität vertrauen können.
Weitere Informationen unter https://im-norden-gewachsen.de/
Fotos: Ole Kock








