Zum 1. Mai: Für gute Arbeit, soziale Sicherheit, Zusammenhalt
Zum Tag der Arbeit am 1. Mai erklärt der Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Ulf Kämpfer:
„Der 1. Mai steht für Solidarität, Respekt und den Kampf für starke Arbeitnehmer*innenrechte. Für uns ist der 1. Mai einer der wichtigsten Tage des Jahres für soziale Gerechtigkeit in unserem Land.
Beschäftigte haben die Krisen der vergangenen Jahre nicht verursacht. Sie halten unser Land am Laufen. In den Betrieben, im Handwerk, in den Krankenhäusern, in der Industrie oder im Dienstleistungsbereich. Sie schaffen Wohlstand und sichern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das verdient Respekt, Sicherheit und faire Bedingungen.
Wer arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Gute Arbeit braucht faire Löhne, starke Tarifbindung und sichere Arbeitsplätze. Mittlerweile gelten nicht einmal mehr in der Hälfte der Betriebe Tarifverträge. Tarifverträge dürfen kein Auslaufmodell werden, denn sie sind Garant für Fairness und Verlässlichkeit. Davon profitieren nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen.
In Schleswig-Holstein setzen wir uns dafür rein, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen gehen, die Tarifverträge einhalten, dass Mietsteigerungen begrenzt werden und mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht.
Insgesamt brauchen wir eine Steuerpolitik, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und Krisenprofite nicht abschöpft. Sozialreformen im Bund müssen ausgewogen sein.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen landesweit zu Kundgebungen und Demonstrationen auf. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite.“
Am 1. Mai nimmt Ulf Kämpfer sowohl an der Demonstration in Kiel als auch an der Mai-Veranstaltung der SPD in Berkenthin (Herzogtum Lauenburg) mit Tim Klüssendorf teil (ab 12 Uhr an der Berkenthiner Kanalschleuse).








