Lübeck Lupe

Airport Lübeck: Volle Kraft voraus!

Flughafen04
Für die Wirtschaftsregion Lübeck ist die Entscheidung des Kieler Kabinetts, die Ausbaupläne für einen schleswig-holsteinischen Regionalflughafen auf Lübeck zu konzentrieren, beste Grundlage dafür, dass der Flughafen eine Erfolgsstory werden kann. Durch sein Votum ist Wirtschaftsminister Dietrich Austermann dem Vorschlag von IHK-Präses Bernd Jorkisch gefolgt, der bereits beim Neujahrsempfang der IHK Lübeck eine Zusage für die Ausbaupläne und den damit verbundenen Beschäftigungseffekt eingefordert hatte, damit Wachstumskräfte in der Region freigesetzt werden können.Die erfolgte Weichenstellung bedeutet, dass Investor Infratil nun mit einem Maximum an Unterstützung der Politik für den Ablauf des Planfeststellungsverfahrens rechnen kann. Die IHK Lübeck rechnet mit einem Baubeginn im Jahre 2008 – unabhängig davon, welche Ausbauvariante zum Tragen kommt. Entscheidend für die Entwicklung der Region ist die Geschwindigkeit mit der das Vorhaben umgesetzt wird. Tempo ist auch dringend nötig, um den Rückenwind für die Entwicklung des Flughafens zu nutzen, der sich durch die fertig gestellte A 20 und den Ausbau der B 207n ergeben hat. Um diese Standortvorteile nicht wirkungslos verpuffen zu lassen, schlägt die IHK Lübeck vor, die durch die Beendigung der Planungen zum Ausbau des Flughafens Kiel freigesetzten Mittel für Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld des Lübecker Flughafens zu verwenden. So kann der“Zukunfts-Airport Blankensee“ ein Konjunkturprogramm erster Klasse werden mit positiven Effekten für ganz Schleswig-Holstein und Nordwestmecklenburg. Außerdem könne er berufliche Perspektive für 2.000 Menschen werden, so IHK-Präses Bernd Jorkisch. Mehr „Vorfahrt für Arbeit“ bietet keine andere Investitionsmöglichkeit des Landes.
Mögliche Verwendungen für die Gelder ergeben sich z.B. bei der Schaffung eines leistungsfähigen ÖPNV-Angebotes zur besseren Erreichbarkeit des Flughafens oder der Finanzierung der möglichen Tieferlegung der B 207n bzw. der Bahnlinie bei einer „Westerweiterung“ des Flughafens. Auch die Verbesserung der Bahnanbindung aus Richtung Rostock/Schwerin und Kiel sollte dabei geprüft werden, um das Passagierpotenzial weiter zu erhöhen.