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POL-SE: Norderstedt – Betrug über WhatsApp – 2600 Euro überwiesen

Bad Segeberg (ots) – Nachdem es bereits am vorletzten Wochenende zu einem Betrug via WhatsApp durch eine falsche Tochter in Kaltenkirchen mit 14.000 Euro Schaden gekommen ist, haben es Betrüger am vergangenen Sonntag in Norderstedt versucht. Näheres zum Fall in Kaltenkirchen ist der Pressemitteilung vom 28.02.2022 zu entnehmen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/5158467 Um die Mittagszeit am 06.03.2022 erhielt die 55-jährige Norderstedterin eine WhatsApp von einer ihr unbekannten Nummer: „Hallo Mama! Ich habe eine neue Telefonnummer. Handy und SIM ist kaputt…“ Mit geschickter Gesprächsführung täuschten die Betrüger glaubhaft die Identität und Notsituation der Tochter vor, die schließlich ihre Mutter darum bat, für sie eine Sofortüberweisung für die Anschaffung eines neuen Handys über knapp 1500 Euro zu übernehmen. Aufgrund des defekten Smartphones könne sie kein Online-Banking durchführen. Auf Bitten der falschen Tochter tätigten die Eheleute schließlich eine zweite Überweisung über ungefähr 1100 Euro an die selbe Bankverbindung. Wenig später wurde das Ehepaar misstrauisch und erstattete Strafanzeige. Durch das schnelle Eingreifen Kieler Finanzermittler konnte zumindest der zweite Transfer über 1100 gestoppt und das Geld zurückgebucht werden. An dieser Stelle weist die Polizei erneut darauf hin, sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern umzugehen. Erteilen Sie Unbekannten keine Auskünfte über Ihre finanzielle Situation, geben Sie weder persönliche Daten noch Kontoverbindungen preis und gehen Sie niemals auf finanzielle Forderungen per SMS, Mail oder Anruf ein. Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt. Sollte es dennoch bereits zu einer Überweisung gekommen sein, wenden Sie sich schnellst möglichst an Ihre Bank, um den Geldfluss zu stoppen und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Quelle: presseportal.de