„Die Glücksfischer e.V.“ und die „Fides Humanitas Stiftung“ sowie der „Fides Sri Lanka LTD.“ Verein machten Kinder auf der Insel beim Angeln glücklich
(TBF) Foto: Wikipedia und Video: die L. & R. Teuber Crew · Die Vorsitzende des Vereins, Lalitha Teuber, erzählt: „Wir machten die die Kinder-Angel-Veranstaltung am 26. Juni 2026 am Ort Kala Wewa, der aus zwei Stauseen besteht: Kala Wewa und Balalu Wewa. Dafür wurden achtzehn Kinder aus zwei nahegelegenen Dörfern ausgewählt, wenngleich tatsächlich mehr Kinder teilnahmen.“In der Woche davor unternahmen sie beide eine Hin- und Rückfahrt von etwa 150 Kilometern in einem kleinen Fahrzeug, um die Gegend zu erkunden und die erforderliche Ausrüstung zu transportieren.
Lalitha Teuber: „Am 3. Juli fuhren mein Mann Reiner und ein weiterer Helfer etwa 100 Kilometer zu unserer dortigen Unterkunft und bereiteten die Angelausrüstung sowie andere Hilfsgüter vor, um sie an die Kinder zu verteilen. Ohne Reiner hätten weder ich noch die anderen gewusst, wie wir diese Aufgabe bewältigen sollten, denn er war einmal in Deutschland Vorsitzender eines Angelvereins.“
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten erhielten Pokale, und alle teilnehmenden Kinder bekamen Schulbücher; zudem wurden für alle Anwesenden – einschließlich der Eltern – Mittagessen und Getränke bereitgestellt.
Lalitha Teuber: „Wir verbrachten den ganzen Tag mit den Kindern. Es war das erste Mal, dass sie so etwas auf Sri Lanka erleben konnten, geschweige denn davon gehört hatten. Sie hatten riesigen Spaß und staunten nicht schlecht, dass so etwas von einem bisher unbekannten Verein veranstaltet wurde.“
Nachmittags spazierten die Helfer in der nahegelegenen Gegend herum und besuchten die umliegenden Dörfer. Sie fühlten sich sehr glücklich, denn sie hatten vielen Kindern das Angeln beigebracht, also Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.
Lalitha Teuber: „Wir verbrachten die Nacht vor Ort und kehrten am nächsten Nachmittag nach Hause zurück. Wir mussten dafür vier Tage aufwenden, einschließlich des Tages, an dem wir die nötige Ausrüstung kauften. Hier war alles nicht so komfortabel wie in Deutschland, vor allem deshalb, weil wir kein Fahrzeug hatten. Somit waren alle glücklich – die Kinder, aber auch wir als Helfer. Gottsein Dank, was will man mehr?“
