Nach schwerem Westküsten-Blackout: Ulf Kämpfer fordert lückenlose Aufklärung
„Alltag ins Wanken geraten“: Kämpfer mahnt Konsequenzen an
In einer offiziellen Stellungnahme äußerte sich Kämpfer besorgt über das Ausmaß der Störung: „Ein Stromausfall dieser Größenordnung verunsichert die Menschen. Der Vorfall hat gezeigt, wie schnell unser Alltag ins Wanken geraten kann, wenn zentrale Infrastruktur ausfällt.“ Er verlangt von den Verantwortlichen nun eine schnelle, vollständige und transparente Aufarbeitung. Die Bürger hätten ein Recht darauf, dass die richtigen Konsequenzen gezogen werden: „Die Schleswig-Holsteiner müssen sich darauf verlassen können, dass Stromversorgung, Krisenvorsorge und unsere kritische Infrastruktur auch in schwierigen Situationen funktionieren“, so Kämpfer weiter.
Ausgelöst wurde der Blackout nach Angaben des Netzbetreibers SH Netz durch einen Kurzschluss im 110.000-Volt-Hochspannungsnetz. Sabotage wurde ausgeschlossen, jedoch zog der Vorfall eine gravierende Kettenreaktion nach sich: Es kam zu Explosionen und Bränden in Umspannwerken bei Friedrichstadt und Linden.
