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Hochbunker in der Dr.-Julius-Leber-Straße wird 2027 abgerissen

Foto: HL · Auswirkungen für Anwohnende und Infrastruktur sollen so gering wie möglich gehalten werden.

Der ehemalige Hochbunker in der Dr.-Julius-Leber-Straße 52 soll im Jahr 2027 vollständig zurückgebaut werden. Damit soll der Bereich in der Lübecker Altstadt neu geordnet und Raum für eine künftige Entwicklung geschaffen werden.

Der Rückbau ist eine umfangreiche Baumaßnahme, die Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld haben wird. Mögliche Auswirkungen auf Anwohnende, Verkehr, umliegende Gebäude und die vorhandene Infrastruktur werden deshalb bereits im Vorfeld untersucht und bei der Planung berücksichtigt. Ziel ist es, die Arbeiten sicher durchzuführen und die Belastungen für das Umfeld so gering wie möglich zu halten.

Auf www.luebeck.de/bunker informiert die Hansestadt Lübeck regelmäßig über den aktuellen Stand der Vorbereitungen, die nächsten Schritte und die Auswirkungen der Maßnahme. Die Informationen werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Darüber hinaus besteht auf der Homepage die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, um stets aktuelle Informationen zur Entwicklung der Baumaßnahme zu erhalten.

Anwohnende, Gewerbetreibende und Einrichtungen im Umfeld des Hochbunkers wurden bereits per Brief über die Rückbaumaßnahme informiert.

Auswirkungen für Anwohnende und Verkehr

Der Baustellenverkehr wird über die Dr.-Julius-Leber-Straße verlaufen. Während der Bauzeit wird es daher Veränderungen der Verkehrsführung und Einschränkungen geben. Betroffen ist insbesondere der Abschnitt zwischen dem Hochbunker und der Kreuzung Rosengarten.

Nach der derzeitigen Planung soll die Durchfahrt für Anwohnende grundsätzlich weiterhin möglich bleiben. Das Parken in der Straße wird voraussichtlich tagsüber an Werktagen eingeschränkt beziehungsweise teilweise nicht möglich sein.

Die Hauseingänge bleiben über die Gehwege durchgehend erreichbar. Auch eine direkte Anfahrt für Anwohnende, Anliegende und beispielsweise den Liefer- und Kund:innenverkehr sowie die Müllabfuhr soll weiterhin ermöglicht werden. Feuerwehr und Rettungsdienste werden jederzeit Zugang haben.

Über die konkrete Verkehrsführung und mögliche Änderungen wird die Hansestadt Lübeck rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Bauphase informieren.

Rückbau schafft Raum für künftige Entwicklung

Der Hochbunker wurde zwischen 1942 und 1944 errichtet. Heute steht das Gebäude leer und kann nicht mehr genutzt werden: Untersuchungen haben ergeben, dass der Bunker im Inneren vollständig schadstoffbelastet ist. Er ist kein Bestandteil von aktuellen Schutzraumkonzepten.

Bereits 2019 wurde im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts Altstadt (IEK) der Rückbau des Bunkers beschlossen. Die Maßnahme ist damit Bestandteil der weiteren Entwicklung und Neuordnung der Lübecker Altstadt.

Mit dem Rückbau soll langfristig eine neue Entwicklung an diesem Standort ermöglicht werden. Unter anderem soll der Verwaltungsstandort erweitert und damit zentralisiert werden.

Weitere Planungen und Vorbereitungen

Bis zum geplanten Beginn der Rückbauarbeiten im Jahr 2027 sind noch verschiedene Planungs- und Vorbereitungsschritte erforderlich. Die Hansestadt Lübeck arbeitet derzeit unter anderem an den notwendigen Untersuchungen und der Vorbereitung der Baumaßnahme.

Als Vorbereitung für den Rückbau werden zudem die Kanalisation und Leitungen in der Dr.-Julius-Leber-Straße saniert. Für die Arbeiten kommen überwiegend grabenlose Verfahren zum Einsatz. Die Leitungen sollen so ertüchtigt werden, dass sie während der Rückbauarbeiten ausreichend geschützt und belastbar sind.

Anwohnende und Einrichtungen im Umfeld werden rechtzeitig über die für sie relevanten Entwicklungen und möglichen Auswirkungen informiert.

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