Übelriechender Strandabfall in Travemünde beseitigt – und wann stinkt es an der Vorderreihe nicht mehr?

Die doch unzulässig (!) zwischengelagerten Strandabfälle auf einem unbebauten Grundstück in der Grönlandstraße vollständig abgefahren. Treibsel wird ab sofort auf Feldern in Gneversdorf und Großsteinrade verarbeitet. Außerdem wies hier-luebeck schon mehrfach auf stinkende Gullys in der Vorderreihe (z. B. bei der „kleinen“ italienischen Eisdiele) hin. Hierzu gibt es offensichtlich keine „Lobby“.
Foto (RB): Auch dieser Gully stinkt weiter nach der Leitungsneuverlegung
Strandabfälle:
Per Ordnungsverfügung forderte die Hansestadt Lübeck die zuständige Firma vergangene Woche auf, die Abfälle von rund 600 Kubikmetern fristgerecht zu entfernen. Ferner wird gegen die Firma ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen das Kreislauf-, Wirtschaft- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) eingeleitet.
Anwohner hatten sich bei der Unteren Abfallentsorgungsbehörde (UAB) im Bereich Umweltschutz der Hansestadt Lübeck über die übelriechenden Abfälle beschwert. Die UAB und die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein prüften daraufhin die Lagerung des Treibsel. Richtig ist, dass der Firma eine dreijährige, bis zum Jahr 2007 gültige Genehmigung für die Ausbringung von Strandabfällen auf diesem Grundstück erteilt wurde. Diese wurde jedoch nicht verlängert. Die widerrechtliche Zwischenlagerung kam laut Stellungnahme der Firma zustande, da die Landwirte aufgrund Ernte und Bestellung der Felder zur Zeit zu beschäftigt seien, das Treibsel direkt auf den Feldern zu verarbeiten. Die Befristung der vorliegenden Genehmigung sei der Firma in dieser Situation entgangen.
Künftig werden die Strandabfälle auf Äckern der Gemarkung Großsteinrade und Gneversdorf verarbeitet. Mit Rücksicht auf die aktuelle Situation der Bauern, darf eine Zwischenlagerung des Treibsel von maximal vier Wochen auf den ausgewiesenen Flächen am Rande der Felder erfolgen.
Gullys Vorderreihe
Die Hoffnung, der u. a. Gully auf Höhe des „kleinen“ italienischen Eissalons in der Vorderreihe würde nach umfangreichen Bauarbeiten nicht mehr stinken, hat sich nicht erfüllt. Nach wie vor passen köstliches italienisches Eis und übel riechende Entwässerungsleitungen absolut nicht zusammen. Früher stank das so etwa von den „Misthaufen an den Dorfstraßen in der Eifel“. Auch in weiteren Bereichen der Vorderreihe ist es nicht besser geworden. Wie ist das nach der Neuverlegung der Abwasserleitungen „technisch“ weiter möglich? Ein zweifelhafter „Empfang“ auch der Kreuzfahrtgäste am Ostpreußenkai!








