Elektrifizierung Hamburg-Lübeck – Halbedels Walkampfgetöse schadet Lübecker Interessen

Der Peter Reinhardt, Vorsitzende der SPD Bürgerschaftsfraktion: „Die unqualifizierten und persönlichen Angriffe von Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel an die Adresse von Land und Bund wegen der Ankündigung, die Elektrifizierung der Strecke Hamburg – Lübeck, erst in die mittelfristige Finanzplanung bis 2009 aufzunehmen, sind für Wirtschaftsstandort Lübeck schwer schädlich…Dem interessierten Betrachter der Lübecker Politik erschließt sich bisher leider nicht, was Lübecks Wirtschaftsenator in der Vergangenheit zum endgültigen Erfolg des Projektes tatsächlich beigetragen hat. Ein leitender Verwaltungsbeamter wie Halbedel ist gut beraten, die Interessen der Lübecker Wirtschaft und der Häfen beharrlich und entschieden, aber auch mit der gebotenen politischen Zurückhaltung in der Öffentlichkeit voranzutreiben. Für den Standort ist es abträglich, wenn sich ein Lübecker Senator mit lautstarken Rufen und persönlich gefärbten Vorwürfen an die Partner in Berlin und Kiel über die Medien profilieren will. Die blinden Rundumschläge in Richtung Berlin und Kiel sind nur mit dem herannahenden Landtagswahlkampf zu erklären und Teil einer leicht durchschaubaren Wahlkampfstrategie.
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion fordert Halbedel auf, die Ärmel aufzukrempeln und weniger zu lamentieren.
Die SPD steht zu der gemeinsamen Forderung aller politischen Kräfte in der Stadt, zur Verbesserung der Anbindung Lübecks und der Lübecker Häfen an das überregionale Schienennetz, das seit vielen Jahren gegebene Versprechen, die Elektrifizierung der Strecke zwischen Hamburg und Lübeck unter Einbeziehung der Lübecker Häfen durchzuführen, tatsächlich einzuhalten. Wir erwarten noch vor der Landtagswahl klare und endgültige positive Signale.“
