GlaubhaftMenschlich gesehen

Der gefährliche Einfluss des Liberalismus in der Christenheit

Symbolfoto: (Wort Liberalismus (Grok KI) ·  In einer Zeit, in der viele Stimmen laut werden und behaupten, man könne die Bibel „so oder so“ auslegen, ist es entscheidend, sich daran zu erinnern, dass Gott kein Gott der Verwirrung ist (1. Korinther 14:33). Die heilige Schrift ist kein Rätselbuch, das der Mensch nach seinem Gutdünken interpretieren kann, sondern ein klarer, heiliger Maßstab, den der Heilige Geist uns erschließen möchte – wenn wir in Demut, Gehorsam und Aufrichtigkeit danach suchen. Doch der Liberalismus hat sich wie ein schleichendes Gift in viele Gemeinden eingeschlichen. Unter dem Vorwand von Toleranz und Meinungsfreiheit wird die göttliche Autorität der Schrift relativiert.

Die Bibel wird nicht mehr als absolut gültig, sondern als kulturell bedingtes Werk betrachtet. Man stellt infrage, ob wir heute noch klar erkennen können, was Gottes Wille ist – und das ist gefährlich. Wer so denkt, widerspricht direkt den Worten Jesu, der gesagt hat: „Der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit leiten“ (Johannes 16:13). Der moderne Liberalismus hingegen behauptet: „Wahrheit ist subjektiv.“

„Jeder muss seinen eigenen Weg mit Gott finden.“ „Du kannst glauben, was du willst – Hauptsache, du bist aufrichtig.“ Aber so spricht nicht die Bibel, sondern der Zeitgeist! Dieser liberale Geist duldet falsche Lehren, beschönigt Sünde, relativiert biblische Gebote, fördert Rebellion gegen die apostolische Lehre und ist letztlich ein Angriff gegen die Heiligkeit Gottes selbst. Wo früher klar zwischen Wahrheit und Irrtum unterschieden wurde, herrscht heute oft ein gefährlicher theologischer Pluralismus.

Dieser Liberalismus verführt dazu: • dass Irrlehre als “andere Perspektive” akzeptiert wird, • dass Gehorsam als „gesetzlich“ verspottet wird, • dass Heiligung als „übertrieben“ gilt, • und dass klare biblische Ordnungen (z.B. über Gemeinde, Ehe, Rollenbilder) als „veraltet“ oder „kulturell bedingt“ abgetan werden.

Doch die Schrift sagt: „Wer in der Lehre Christi bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wer nicht in dieser Lehre bleibt, der hat Gott nicht“ (2. Johannes 1:9). Das ist eine ernste Warnung! Der Liberalismus öffnet die Tür für Lehren, die nicht aus dem Geist Gottes, sondern aus menschlichem Denken stammen und damit führt er viele in die Irre. Es ist eine subtilere Form der Rebellion gegen Gottes Wort, getarnt als Offenheit, doch in Wahrheit geprägt von Stolz und Selbstbestimmung.

Deshalb ist es für uns heute wichtiger denn je, dass wir wie einst Timotheus an der gesunden Lehre festhalten (1. Timotheus 6:3). Es gibt nicht viele gesunde Lehren, sondern eine, die Lehre Jesu Christi und seiner Apostel. Wer sie verlässt, verlässt nicht nur eine Meinung, sondern er verlässt den Weg des Lebens! Möge der Herr uns bewahren vor dem liberalen Geist unserer Zeit. Möge er unsere Herzen erforschen, ob wir wirklich in der Wahrheit stehen oder ob wir durch menschliches Denken vom einfachen, klaren Evangelium abgewichen sind. Lasst uns treu bleiben.

Lasst uns prüfen, festhalten, ermahnen – mit Geduld, Liebe und Ernst. Denn nur wer in der Wahrheit bleibt, wird auch in der Freiheit des Geistes leben (Johannes 8:32).