Politik & Wirtschaft

IPN Potential zur Exzellenz bescheinigt: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz beschließt Forschungsförderung für weitere sieben Jahre

Quelle: IPNWissenschaftsminister Jost de Jager gratuliert IPN zum herausragenden Ergebnis und dankt Mitarbeitern für ihr überdurchschnittliches Engagement

Quelle: IPN – Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik

Potential zur Exzellenz

In seiner turnusmäßigen Evaluierung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Arbeiten des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik – IPN als sehr bedeutende Impulse für die Erziehungswissenschaft in Deutschland bewertet. Die wissenschaftliche Arbeit der meisten Arbeitsbereiche wird als sehr gut, in Teilen als exzellent und die wissenschaftlichen Dienstleistungen als hervorragend bescheinigt. Einige Arbeitsbereiche haben das Potential zur Exzellenz. Der Senat hat daher der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz empfohlen, das IPN als Einrichtung der Forschung und wissenschaftlichen Infrastruktur für weitere sieben Jahre uneingeschränkt durch Bund und Länder gemeinsam zu fördern.

Überdurchschnittliches Engagement

In seiner heutigen Sitzung (25. Januar) folgte der Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz dieser Empfehlung und bestätigte die weitere Förderfähigkeit des IPN. „Zu dem herausragenden Erfolg, der das Ergebnis überdurchschnittlichen Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts ist, gratuliere ich herzlich“, sagte Wissenschaftsminister Jost de Jager. Er danke dem IPN zugleich für den sehr wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der schleswig-holsteinischen Forschungslandschaft. Er sei zuversichtlich, dass es dem IPN – motiviert durch die Stellungnahme des Senats – in den kommenden Jahren gelingen werde, das hohe Niveau wissenschaftlicher Forschung zu erhalten oder sogar noch zu steigern.

Gebäude IPN Quelle: IPN – Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik

Das Institut

Die Arbeitsschwerpunkte des IPN liegen in der Untersuchung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildungsprozessen im Lebensverlauf sowie deren Voraussetzungen und Ergebnissen. Das IPN erhielt im Rahmen der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern 2010 rund sieben Millionen Euro. Davon trugen der Bund mit rund 3,5 Millionen Euro die Hälfte, Schleswig-Holstein als Sitzland rund 2,7 Millionen Euro und alle Länder zusammen die verbleibenden 800.000 Euro. Daneben standen dem IPN 2010 weitere rund fünf Millionen Euro Drittmittel für die Forschungsaktivitäten seiner 95 Mitarbeiter zur Verfügung. Besonders durch die teilweise federführende Betreuung der PISA-Studien erbrachte das Institut Arbeiten, deren Ergebnisse international stark wahrgenommen wurden.