Lübeck Lupe

Kapitulation Blüchers in Ratekau am Sonnabend von 160 Darstellern als „lebendige Geschichte“ nachgestellt.

BluecherSchlacht
Fotos. Klaus Kretschmann, Heiner Brock und Harrald Rothe

In Ratekau wurde am Sonnabend der Schreckenszeit von 1806 mit einem nachgestellten Kampf mit 160 Darsteller in preußischen, französischen, englischen und belgischen Uniformen gedacht. Gekämpft wurde rund um die Feldsteinkriche. Vor 200 Jahren begann die Franzosenzeit in Lübeck und den umliegenden Gemarkungen. Besondere Schreckenstage erlebte die Bevölkerung Anfang November 1806 in Ratekau, wobei es noch glimpflich abging, den Blücher kapitulierte am 7. November 1806, dem Tag nach der Schlacht um Lübeck, so wurde Ratekau von der Zerstörung verschont.Neben seine Unterschrift setzte er die trotzige Bemerkung: „Ich kapituliere, weil ich kein Brot und keine Munition nicht mehr habe“. Wie viele Menschen am 6. November 1806 in diesen Gefechten in und um Lübeck und Ratekau ihr Leben verloren, ist nicht genau belegt worden.

Etwa 5.000 Preußen gerieten in Gefangenschaft, rund 8.000 legten mit Blücher die Waffen nieder.

Ratekau hatte sich auf das große „Spektakel“ gut vorbereitet: Die Veranstaltung, organisiert von Wolfgang Freywald und Gerrit Bahr aus Lübeck, lockte mit den vielen Soldaten in ihren bunten Uniformen, der Gefechtsdarstellung und dem historischen Markt, begünstigt durch das gute Wetter, am Sonnabend, etwa 5.000 Besucher in den Ort.

Wir zeigen Ihnen mehrere bunte Bilderbögen, folgen Sie den nachfolgenden Links.

„Aufmarsch Rathaus“

„Gefecht“

„Soldatenleben“

„Gottesdienst“