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Konzert: 100 Cellisten in Hamburg 2011

Konzert in der Laeiszhalle
Solist: Raphael Wallfisch, London

Musikalische Leitung: Thomas Posth

Cellistengruppe des NDR Sinfonieorchesters Hamburgunter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe

Kartenvorverkauf hier!Klassische Werke, Lateinamerikanische Musik, Uraufführungen von Rainer Lischka Joschi Schumann speziell für die „100 Cellisten in Hamburg“ komponiert bis hin zu Schlagern wie „Fluch der Karibik“, Apokalyptica uvm.

Die Idee ist aus den jährlich stattfindenden Kursen ‚Cellotage Hamburg für Kinder und Jugendliche‘ und   ‚Celloklasse Hamburg‘ (unterstützt vom AMJ – Arbeitskreis Musik in der Jugend, Hamburg) hervorgegangen. Die erfolgreiche Kursserie begeht im Jahr 2011 ihr zehnjähriges Jubiläum, was allen Anlass zum Feiern gibt. Nach dem Motto: ‚The World on a String’ – soll in großem Rahmen Cellospielen zelebriert werden, Meilensteine der Celloliteratur zur Aufführung gebracht, mit international anerkannten Meistern des Cellos zusammen musiziert und internationale Freundschaften geknüpft werden.

Vorbilder gibt es durchaus für dieses Vorhaben z.B. das weit über Deutschlands Grenzen hinweg bekannte Cellofestival Kronberg, das ehemalige Cellofestival in Manchester, das Kobe International Cellofestival in Japan sowie das Kalifornische Cellofest ‚New Directions Cello Festival‘. Was in Hamburg einzigartig ist: Es handelt sich überwiegend um nicht-professionelle, aber umso mehr hochmotivierte, begabte und cellobegeisterte junge Cellisten (im Alter von 10-20 Jahren).

Das Highlight-Konzert ist für September 2011 im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle geplant (voraussichtlich am 4. September 2011). Vorangehen werden diesem Ereignis drei intensive Tage Probenarbeit. Diese wird teilweise in kleineren Formationen stattfinden und nur ausgereifte Werke werden zur Aufführung gebracht – denn es geht den Veranstaltern um ein hochwertiges Konzertprogramm. Die Erfahrungen vergangener Jahre beweist, dass dies in der Kürze der Zeit realistisch ist (Notenmaterial wird vorab verschickt, Mehrfachbesetzungen unterstützen). Dabei kommt selbstverständlich klassische Musik zu Gehör, jedoch auch Klassiker der Celloliteratur bis hin zu berühmten Arrangements zeitgenössischer Literatur (u.a. ‚Apokalyptica’).

Öffentlichkeitswirksamkeit soll u.a. durch namhafte Solisten erzielt werden, die nach Hamburg eingeladen werden, um als Special Guests und besonderer Programmhöhepunkt mit den 100 Hamburger Cellisten aufzutreten. Die Festivalleitung verspricht sich davon multiple Effekte: Nicht nur für die Teilnehmer wäre es ein besonderer Anreiz mit großen Meistern zu musizieren, auch wäre die Öffentlichkeitswirksamkeit um einiges erhöht, was sowohl für den Karten(vor)verkauf als auch für potenzielle Sponsoren interessant sein wird.

Zielsetzung – Grundsätzlich geht es den Veranstaltern darum, einen Meilenstein zu setzen, der sich von gewohnten Konzertveranstaltungen abhebt. Die 100 jungen Cellisten, die gelungene Verbindung zwischen Profis und talentiertem Nachwuchs sowie die Internationalität des Events lassen verschiedene Synergieeffekte vorausahnen, die Unverwechselbarkeit herstellen werden.

Inhaltlich geht es um außergewöhnliches Lernen – innerhalb eines Kontexts, der allen Teilnehmern lebenslänglich im Gedächtnis bleiben dürfte. Erzielt werden wird u.a. das eigene Instrument neu schätzen- und kennenzulernen, eine nie dagewesene Formation zu erkunden, Literatur auf andere klangliche Ebenen zu setzen, außergewöhnliche musikalische Anregungen zu erhalten, professionelle Arbeitsweisen kennenzulernen, Cellistengemeinschaft zu erfahren, Konzerte im Kontext Familie erlebbar zu machen, Musik einem anderen Publikum nahe zu bringen bzw. das Publikum von morgen zu entwickeln und Musik von ihrem mancherorts elitären Podest herunterzuholen. Das Cello mit seinem warmen, kantablen Klang ist sehr vielfältig einsetzbar. Es bietet Melodie- und Bassfunktion wie kein anderes Instrument.