Lübeck Lupe

Lübecks Oldtimerhafen sollte mehr umworben werden

Puschaddel
Das Doppel-Event – Altstadtfest und Hafenfest – wird es im September nun nicht geben. Die Macher des Oldtimerhafens sprachen sich letztlich gegen ein zusätzliches Fest aus. Dies darf aber nicht dazu führen, dass die Verantwortlichen die Oldtimerschiffe aus Lübeck zurückziehen. Lübeck braucht diese Attraktion und der Bürgermeister mit seinem Stab sollte sie mehr umwerben…!Mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten die Skipper in der Vergangenheit ja schon öfter und sind langzeitverärgert. So sind sie in Höhe der MuK in der Trave gefangen und müssen erst mit nicht unerheblichen Kosten Brückenteile rausheben lassen, damit sie zurück in die Ostsee schippern können. Und wenn die Nordtangente erst da ist, gibt es durch die neue Brücke ähnlich gelagerte Probleme.

Klaus Puschaddel, Vorsitzender der Lübecker CDU-Fraktion: „Der Bürgermeister muss schleunigst dafür sorgen, dass für den Oldtimerhafen langfristige Perspektiven geschaffen werden. Aber vor allem brauchen die Individualisten, die mit ihren Schiffen eine bedeutende Attraktion darstellen und Tausende von Touristen anlocken, Klarheit, um planen zu können, was die Stadt für sie bereit hält und wie es für sie zukünftig weitergeht.“

Die Fahrgastaufnahme An der Untertrave ist nicht optimal gelöst und die Hansestadt kümmert sich auch nicht besonders darum, dass die Schiffe in ihrer Auslastung gefördert werden.

Puschaddel: „So war z. B. nicht ein Oldtimer-Schiff offiziell bei der Travemünder Woche eingespannt und wie es scheint, ist auch bei der anstehenden Baltic Sail niemand vom Oldtimerhafen mit dabei – das muss sich ändern. Der Bürgermeister muss dafür sorgen, dass den Skippern im Oldtimerhafen das Bleiben schmackhaft gemacht wird. Dafür könnte u.a. die LTS sorgen, wenn sie die Traditionssegler wesentlich mehr in ihr touristisches Programm mit einbinden würde.“