Bauen, Wohnen & VerkehrLübeck LupeMenschlich gesehen

Lübeck: Wohnraum statt Brachfläche: FDP will Ende der Hängepartie beim Schlachthofgelände

Foto: (TBF/Holger Kröger · Vor rund 20 Jahren wurde auf dem ehemaligen Schlachthofgelände zuletzt gearbeitet. Jetzt soll die Hängepartie um die Zukunft des Gebäudes endlich beendet werden, fordert der FDP-Baupolitiker Dan Teschner:„Lübeck braucht Wohnraum, und zwar so schnell wie möglich. Das ehemalige Schlachthofgelände zwischen Schwartauer Allee und Katharinenstraße gilt seit langem als Hoffnungsträger der Lübecker Stadtentwicklung – doch die Realisierung lässt auf sich warten. Für die FDP ist die Zeit der bloßen Absichtserklärungen vorbei. Wir unterstützen den Vorstoß für ein gemischtes Quartier aus Wohnen und großflächigem Einzelhandel.

Wir können es uns angesichts der Wohnungsnot in unserer Stadt nicht leisten, Filetstücke der Innenentwicklung über ein Jahrzehnt lang brachliegen zu lassen. Das Schlachthofgelände bietet die einmalige Gelegenheit, dringend benötigten Wohnraum in integrierter Lage zu schaffen. Wer den Wohnbedarf in Lübeck sieht, darf hier nicht länger bremsen. Wir brauchen jetzt eine zügige Beschlussfassung, damit aus Visionen endlich Realität wird.

Das Konzept sieht neben rund 320 Wohnungen auch eine Einzelhandelsfläche von über 4.000 Quadratmetern sowie eine neue Kita vor. Besonders wichtig ist der FDP dabei der Mix: Ein Anteil von 30 Prozent gefördertem Wohnraum sichert die soziale Ausgewogenheit, während die gewerbliche Ansiedlung die Nahversorgung im Quartier stärkt.

Das Areal ist aufgrund seiner Nähe zur Innenstadt und der vorhandenen Infrastruktur prädestiniert für ein modernes, lebendiges Quartier. Es ist ein positives Signal, dass nun Bewegung in die Sache kommt. Die Stadtentwicklung darf nicht in bürokratischen Warteschleifen verharren, während die Menschen händeringend nach bezahlbaren Wohnungen suchen. Wir werden als FDP darauf achten, dass dieses Projekt nicht erneut durch Verzögerungen zerredet wird. Lübeck braucht Mut zur Entscheidung und ein klares Bekenntnis zum Bau von Wohnungen.“