Lübecker Thomas Mann-Tage 2026: Thomas Manns Debüt Buddenbrooks zum Jubiläum im Fokus
In diesem Jahr schließt die Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft die Reihe der Jubiläen mit dem 125-jährigen Erscheinen von Buddenbrooks. Verfall einer Familie . Zu diesem Anlass veranstaltet sie in Zusammenarbeit mit dem Buddenbrookhaus/ Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum vom 25. bis 27. September unter dem Titel „Ökonomie des Verfalls. Kaufmannsethos und Kapital in Buddenbrooks“ die diesjährigen Lübecker Thomas Mann-Tage. Die Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zum Auftakt haben die Gäste der Tagung die Möglichkeit, an der Verleihung des Thomas Mann-Preises an den israelischen Autor David Grossman im Theater Lübeck teilzunehmen. Mit dem Debattenformat „Thomas Mann kontrovers“ wendet sich die Tagung am Samstagmorgen der Frage nach der hanseatischen Kaufmannsethik im Roman zu. Denn selbstverständlich spielen auch unlautere Geschäfte und halbseidene Absprachen eine wichtige Rolle in Buddenbrooks.
Am Samstagabend diskutieren die Wirtschaftsjournalistin Anja Kohl und der Podcaster Wolfgang M. Schmitt im Format ZEITSPRÜNGE STANDPUNKTE über heutige Formen der Risikogeschäfte und wirtschaftlichen Verwerfungen. Am Sonntagmorgen wird der Förderpreis der Thomas Mann-Gesellschaft verliehen, bevor der Autor Yannic Han Biao Federer in seiner Keynote der Frage nach dem Lebensraum der Buddenbrooks nachgeht. Die Tagung schließt mit einem Podiumsgespräch zu den Themen Politik und Geschlecht unter ökonomischen Gesichtspunkten in der Literatur, zu dem die Historikerin Hedwig Richter und die Journalistin Julia Friedrichs geladen sind.








