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POL-HL: HL – Innenstadt / Dachlawinen in der Innenstadt – Passanten zeigten oft kein Verständnis

FunkstreifeRSLübeck (ots) – Am Samstagnachmittag kam es in der Innenstadt zu mehreren Einsätzen von Polizei und Feuerwehr, da Eis und Schnee auf den Dächern herunterzurutschen drohte. Viele Passanten sind sicher der Gefahr von herunterfallenden Eis- undSchneelawinen nicht bewusst und zeigten sich gegenüber den absperrenden Beamten oft verständnislos.

Um 12.30 Uhr musste die Königstraße das erste Mal für Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt werden, da dort ein Hubwagen einige Dächer von Schneelawinen befreien musste. Während der Sperrung im Bereich der Fleischauerstraße und der Räumung der Dächer stürzte ein größerer Eisblock vom Dach eines Gebäudes in der Königstraße und schlug mit voller Wucht auf die Fahrbahn. Daraufhin mussten große Teile des Gehweges abgesperrt werden, um die Gefahr für Fußgänger zu begrenzen.

Um 14.45 Uhr wurde die Königstraße erneut gesperrt, da entlang der Dachkante eines Wohn- und Geschäftsgebäudes eine Schnee- und Eisschicht entstanden war, die drohte, hinunter zu rutschen. Für etwa drei Stunden konnten keine Fahrzeuge die Straße durchfahren und die Fußgänger wurden auf den gegenüberliegenden Gehweg geleitet.

Während der Maßnahmen mussten die Polizeibeamten leider immer wieder beobachten, wie Fußgänger die Sperrung ignorierten, unter dem Absperrband hindurch in den Gefahrenbereich kletterten und sich direkt in den gefährlichen Bereich begaben. Auf Ansprache durch die Polizisten reagierten die Passanten dann sehr uneinsichtig und zeigten kein Verständnis.
Den wenigsten Menschen scheint klar zu sein, wie gefährlich solch herunterstürzende Schnee- und Eismassen sein können.
Die Polizei appelliert nun noch einmal an alle Fußgänger und Autofahrer, die Absperrungen der Beamten ernst zu nehmen und die Gefahr nicht zu ignorieren. Es geht hier um eine erhebliche Gefährdung der eigenen Gesundheit.