Politik & Wirtschaft

Therapie für die Zukunft: medac als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet

Foto: IHK/Tom Körber · Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel hat das Pharmaunternehmen medac in Wedel als TOP-Ausbildungsbetrieb 2026 ausgezeichnet. Die IHK würdigt damit das hohe Engagement des international tätigen Spezialisten für Arzneimittel bei der Förderung von Nachwuchskräften.„TOP-Ausbildungsbetriebe wie medac zeigen eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung mit Herz, Struktur und Perspektive gelingt“, betonte Kristin Röschmann, Vizepräsidentin der IHK zu Kiel, bei der feierlichen Übergabe von Urkunde und Pokal. In der pharmazeutischen Industrie, wo die Entwicklung und Verbesserung von Arzneimitteln in Bereichen wie Onkologie und Rheumatologie höchste Sorgfalt erfordert, setzt medac von Anfang an auf echte Verantwortung und eine starke Teamkultur.

Was medac auszeichnet, ist ein ganzheitliches Ausbildungskonzept, das fachliche Exzellenz mit persönlicher Wertschätzung verbindet. „Bei medac wird nicht nur Fachwissen vermittelt – hier bekommen junge Menschen echtes Vertrauen geschenkt, um an ihren Aufgaben zu wachsen und Verantwortung für eigene Projekte zu übernehmen. Das ist gelebte Verantwortung und ein starkes Signal für die Zukunft“, so Röschmann weiter.

Die Ausbildung bei medac bedeutet:

  • Strukturierter Einstand: Das Berufsleben startet mit einer umfassenden Onboardingwoche für alle neuen Auszubildenden und dual Studierenden inklusive Betriebsführungen, Fachvorträgen und einem integrierten Mentoringprogramm.
  • Echte Verantwortung von Beginn an: Azubis arbeiten aktiv in den täglichen Abläufen mit und übernehmen eigenverantwortlich eigenständige Projekte wie beispielsweise die Organisation des „Boys’ & Girls’ Day“.
  • Hauseigene Weiterbildung: Über die eigene „medac Akademie“ erhalten die Nachwuchskräfte Schulungen für überfachliche Themen sowie spezielle Vorbereitungskurse für die Abschlussprüfungen (Teil 1 und 2).
  • Individuelle Begleitung: Ein enges Netz aus Ausbildern und festen Ansprechpartnern sichert die persönliche Entfaltung; schrittweise Feedbackgespräche begleiten sowohl die fachliche als auch die persönliche Entwicklung.
  • Starkes Gemeinschaftsgefühl: Durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, Workshops im Stuzubi-Team und gemeinsame Azubi-Events entsteht ein familiäres Netzwerk im gesamten Unternehmen.
  • Zielgerichtetes Recruiting: Auf Schülermessen nutzt medac Kurz-Interviews und gezielte Nachfassaktionen, um jungen Talenten auf Augenhöhe zu begegnen.

Das 1970 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2.000 Mitarbeitende. Am Hauptsitz in Wedel werden aktuell acht Auszubildende und sechs dual Studierende in kaufmännischen und IT-Berufen (u. a. Industriekaufleute, BWL und Wirtschaftsinformatik) auf ihr Berufsleben vorbereitet – mit besten Aussichten, wie zahlreiche Karrierewege im Betrieb zeigen.

Stimmen aus der Ausbildung:

Neele Biesterfeldt, frischgebackene Industriekauffrau:

„Meine Ausbildung bei medac hat mir nicht nur fachlich viel gebracht, sondern auch mein Selbstvertrauen gestärkt. Durch eigene Projekte konnte ich Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig entsteht durch die enge Zusammenarbeit ein tolles Gemeinschaftsgefühl.“

Franziska Holtz, Auszubildende zur Industriekauffrau (2. Lehrjahr):

„Schon früh habe ich die Möglichkeit, eigene Aufgaben selbstständig zu bearbeiten. Gleichzeitig weiß ich, dass ich jederzeit Unterstützung bekomme, wenn ich sie brauche. Das mir entgegengebrachte Vertrauen motiviert mich sehr.“

Julian Reinecke, ehemaliger Azubi und heutiger Launch Manager in der Hematology:

„Bereits in der Ausbildung Verantwortung für Projekte zu übernehmen, hat mich sehr motiviert. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen ist besonders bereichernd und man merkt, dass man als Teil des Teams wirklich wertgeschätzt wird.“

Die Auszeichnung

Das Prädikat TOP-Ausbildungsbetrieb verleiht die IHK zu Kiel jährlich an bis zu sechs Ausbildungsbetriebe im IHK-Bezirk. Aus den Vorschlägen der Ausbildungsberatenden wählt das ehrenamtliche IHK-Präsidium Unternehmen mithilfe von quantitativen und qualitativen Kriterien aus. Hier fließen Aspekte wie die Qualität der Ausbildung, die Förderung von schwächeren Jugendlichen, Ausbildungsräumlichkeiten und die Förderung besonders begabter Auszubildender in die Entscheidungsfindung ein