Zwischen Widerstand und Kunst
Foto: HL · Feministische Perspektiven aus Georgien“ im Pop-Up Zeit.LAB am 7. Oktober 2026.
Wie klingt Widerstand? Was passiert, wenn er sich durch den Körper bewegt, zu einem Lied, einer Geste, einer Geschichte wird? Oder zu etwas, das gemeinsam erschaffen wird? Am Mittwoch, den 7. Oktober 2026, um 19 Uhr, lädt die Fachstelle Erinnerungskultur der Hansestadt Lübeck im Pop-Up Zeit.LAB in der Königstraße 49, mit den beiden georgischen Künstlerinnen Ana Subeliani und Tamar Nasidze zu einer künstlerischen Reise durch den feministischen Widerstand in Georgien ein.
Feministische Perspektiven aus Georgien
In ihrer partizipativen Performance thematisieren Ana Subeliani und Tamar Nasidze die Situation von Frauenrechten und Gleichstellung in einem zunehmend autoritären Umfeld. Anhand persönlicher Geschichten, Musik, Kunst und Bewegung erkunden sie gemeinsam mit dem Publikum, wie der Kampf um Grundrechte Teil des Körpers, des kulturellen Gedächtnisses und kreativer Praktiken wird. Schritt für Schritt geht es dabei für das Publikum vom Zuhören zum Mitmachen.
Ana Subeliani und Tamar Nasidze stehen beide für den kreativen und politischen Widerstand gegen autoritäre Entwicklungen und queere Repressionen in Georgien. Sie verbinden musikalische und künstlerische Professionalität mit politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzung und stehen für eine kulturelle Bewegung, die sich mit der Kraft der Kunst für demokratische Werte und gesellschaftliche Verantwortung einsetzt.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms des Pop-Up Zeit.LABs der Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro der Hansestadt Lübeck und schlägt eine Brücke von der historischen Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand in die Gegenwart.
Pop-Up Zeit.LAB der Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro
Das Pop-Up Zeit.LAB lädt noch bis einschließlich Samstag, den 10. Oktober 2026, mit einer Mitmach-Ausstellung dazu ein, eigene Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen zum Thema Erinnerungskultur einzubringen: Wie soll in Lübeck künftig erinnert werden? Welche Geschichten sollen erzählt werden? Wie könnte ein künftiger Lern- und Erinnerungsort aussehen? Erinnerungskulturelle Initiativen stellen ihre Arbeit vor und zeigen, wo und wie man sich in Lübeck engagieren kann.
Der inhaltliche Schwerpunkt des Pop-Up Zeit.LABs liegt auf dem Thema „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“, insbesondere auf dem bisher noch kaum erforschten Widerstand von Lübecker Frauen.
Das Pop-up Zeit.LAB ist in der Königstraße 49 ist von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Schulklassen und andere Gruppen ab 10 Personen kann das Pop-up Zeit.LAB nach Absprache auch vormittags geöffnet werden. Voranmeldungen sind per E-Mail an christine.haupt@luebeck.de möglich.
Alle Informationen zum Programm gibt es online unter www.luebeck.de/zeitlab
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro und dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL).
Hinweis: Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
