„Ich werde Chefin“: Girls’Day 2026 zeigt Mädchen Karrierewege auf
Geschlechter- und Rollenklischees haben immer noch einen Einfluss auf das Berufswahlverhalten junger Menschen – noch, denn mit ihrem Angebot „Ich werde Chefin“ zum Girls‘Day 2026 hat die IHK zu Lübeck Schülerinnen aufgezeigt, welche Karrierewege ihnen offenstehen. Sechs erfolgreiche Unternehmerinnen berichteten über ihre unterschiedlichen Wege an die Spitze und stellten sich den Fragen der 21 Jugendlichen. „Gemeinsam haben wir die Mädchen sensibilisiert, ihre eigenen Wege einzuschlagen und Dinge auszuprobieren, anstatt die Erwartungen anderer zu erfüllen“, sagte IHK-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Sabine Hackenjos.
Nach Angaben der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gibt es im unternehmerischen Engagement in Deutschland eine Kluft zwischen Männern und Frauen. Nur ein Drittel der Gründerinnen und Gründer sind Frauen. Bei der Unternehmensnachfolge liegt der Frauenanteil sogar nur bei knapp einem Viertel.
Nur 14,3 Prozent der rund 3,84 Millionen mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben eine Chefin an der Spitze. „Das wollen wir ändern und ermöglichen den Schülerinnen authentische Einblicke in das Leben und Wirken von Unternehmerinnen“, so Hackenjos.
Für die jungen Teilnehmerinnen war es ein erkenntnisreicher Tag. „Es ist beeindruckend, wie die Frauen zusätzlich zu ihren Familien ein Unternehmen führen“, sagte ein Mädchen. „Ich hatte nie gedacht, einmal so intensiv mit Chefinnen ins Gespräch zu kommen und von ihnen zu hören, wie sie es an die Spitze geschafft haben“, ergänzte ein anderes.
„Ziel erreicht“, bilanzierte Sabine Hackenjos. „Wir haben Schülerinnen dafür begeistert, sich mit dem Schritt in die Selbstständigkeit zu beschäftigen und sie damit auch für das Unternehmertum als Alternative zur Festanstellung zu interessieren.“
Sie dankte den Referentinnen Daniela Torweihe (GUMO Technische Gummi-Formartikel GmbH, Geesthacht), Jeanette Rouvel (SPI GmbH, Ahrensburg), Anna Lena Blanke (TIA Technologien zur Industrie-Abwasser-Behandlung GmbH, Breitenfelde), Jen Martens (ŌMAKA Naturkosmetik, Sandesneben), Nina Dietze (Die Reederin, Lübeck) und Cara Ammann (softletics, Zürich).
„Tolle Frauen, die alle Optionen von der Gründung über den Aufstieg im Angestelltenverhältnis bis zur Nachfolge in einem Unternehmen aufgezeigt haben.“
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Bildunterschrift: Gruppenbild der Schülerinnen mit den Referentinnen des Girls‘Day 2026 der IHK zu Lübeck
Bildnachweis: IHK zu Lübeck








