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Papst Leo XIV.: Ein Grundsatzdokument zum globalen Thema Künstliche Intelligenz

»In der Zeit der Künstlichen Intelligenz (…) haben wir die dringende Pflicht, zutiefst menschlich zu bleiben«, so Papst Leo XIV. in seiner ersten Enzyklika »Magnifica humanitas«. Denn Fakt ist, dass Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft schon jetzt tiefgreifend verändert, weshalb dem Papst das Thema auch vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre am Herzen liegt.

Mit »menschlich bleiben« meint er dabei nicht nur, KI sinnvoll einzusetzen, sondern sie auch allgemein geltenden ethischen Standards (nicht den Standards einzelner Bestimmer!) zu unterwerfen, damit sie zum Wohler aller, gerecht und zur Bewahrung der Schöpfung eingesetzt wird.

Papst Leo XIV., selbst studierter Mathematiker, positioniert sich umfangreich, wissenschaftlich und dennoch gut verständlich zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit, einer möglichen Technokratie, die mehr denn je auf Effizienz abzielt und vom Verzicht auf moralisches Abwägen profitiert. Er zeigt auf, dass gerade jetzt die Menschenwürde verteidigt und für Gerechtigkeit gesorgt werden muss.

Das Buch erscheint Mitte Juni.