Maschinenhalluzination nutzen: Wie KI die Architektur der Zukunft verändert
Fotos von der TH Lübeck, Fotograf: Lutz Roeßler · eCAADe26 zu Gast an der TH Lübeck. Wie werden wir in Zukunft entwerfen und bauen? Künstliche Intelligenz, digitale Planung und automatisierte Fertigungsverfahren eröffnen neue Möglichkeiten für Architektur und Ingenieurwesen. Doch welche Rolle bleibt den Menschen? Dieser und vielen weiteren Fragen widmete sich die 44. Konferenz der eCAADe26 – die in diesem Jahr an der Technischen Hochschule in Lübeck stattfand.
Lübeck: Vom 7. bis 11. September 2026 wurde der Campus der Technischen Hochschule zum Treffpunkt für ein internationales Publikum. Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen trafen sich zur 44. eCAADe26, die in diesem Jahr unter der Leitung von Professor Benjamin Spaeth an der TH Lübeck ausgerichtet wurde.
Das Thema in diesem Jahr: informed creativity in architecture and engineering (übersetzt: Informierte Kreativität und Fertigung in Architektur und Ingenieurwesen). Im Fokus standen damit Künstliche Intelligenz (KI) und automatisierte Fertigung. Beides wird in den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen immer relevanter.
KI ermöglicht es, dass Maschinen lernen, denken, Probleme lösen, ihre Umwelt wahrnehmen und gesammelte Daten nutzen. Diese Entwicklung hat damit erheblichen Einfluss auf architektonische Entwurfsprozesse und rechnerische Methoden.

Internationale Wissenschaftler zu Gast an der TH Lübeck
Die eCAADe (Education and Research in Computer Aided Architectural Design in Europe) ist ein gemeinnütziger Verband von Institutionen und Einzelpersonen mit gemeinsamem Interesse daran, gute Praxis zu fördern und Informationen über den Einsatz von Computern in Forschung und Ausbildung in Architektur und verwandten Berufen zu teilen. Sie wurde bereits 1983 gegründet. Die jährliche Konferenz findet immer an unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen statt.
