Das alternative Evangelium der Medien
Symbolfoto: Gemini KI generiert (c) TBF · Nach William Proctor haben die großen Medienorganisationen ihre eigenen Vorstellungen über richtig und falsch, die sie mittels ihrer Berichterstattung bzw. ihrer veröffentlichten Meinungen fördern oder verurteilen. Dabei schlössen sich die meisten Agenturen der Meinung des Medienschwergewichts The New York Times an, die ihre eigene „Sündenliste“ habe. In seinem Buch The Gospel According to The New York Times nennt Proctor einige dieser „Sünden“:
• religiöse Gewißheit, besonders dann, wenn sie auf dem Christentum fußt;
• politischer Konservatismus jeglicher Art;
• die Einschränkung der Pressefreiheit oder freien Meinungsäußerung;
• die Einschränkung des Rechts auf Abtreibung.
Andererseits setzt sich das „Evangelium“ der Zeitung aus der gegenteiligen Meinung zu diesen Punkten zusammen. So vertritt die New York Times konsequenterweise nachfolgende Standpunkte:
• Es gibt keine absoluten Wahrheiten, besonders wenn es um religiösen Glauben geht. Wir müssen allen Meinungen und Verhaltens-
weisen gegenüber tolerant sein, es sei denn, sie gründen sich auf klare biblische Maßstäbe oder konservative Meinungen. Diese sollten
konsequent abgelehnt werden.
• Liberalismus gilt als aufgeklärt, Konservatismus und Konservative hingegen sind selbstsüchtig, voreingenommen und mitleidslos.
• Die Gesellschaft als ganzes trägt die Verantwortung für kriminelles Verhalten, deshalb ist die Todesstrafe in sich ungerecht.
• Die Freiheit der Presse und freien Meinungsäußerung ist absolut und wichtiger als alle anderen Rechte und Freiheiten.
• Die sexuelle Freiheit, einschließlich der Freiheit von ungewollten Konsequenzen wie Schwangerschaft, ist ein universelles Recht.
Stimmt Proctors Beurteilung der Medien? Urteilen Sie selbst, indem Sie auf die in den Medien veröffentlichten Standpunkte bzw.
Beiträge zu diesen und ähnlichen Themen achten. Generell werden Sie feststellen, daß oft Meinungen vertreten werden, die auf eine Schwächung der Familie hinauslaufen und die persönliche Verantwortungslosigkeit in moralischen Fragen fördern.
Die heutigen Massenmedien in den westlichen Gesellschaften sind wohl zum einflußreichsten Gegner traditioneller Werte geworden,
Werte, die von einer klaren christlichen Perspektive abgeleitet sind.
