Desaster Kreissporthalle Bad Segeberg: Kostenexplosion und jahrelanger Stillstand stürzen Sportler und Vereine in tiefe Verzweiflung
Die Hiobsbotschaft aus der Kreisverwaltung Segeberg hat eingeschlagen wie eine Bombe und hinterlässt eine Welle der Fassungslosigkeit, Wut und existenziellen Sorge bei Sportlern, Schulen, Vereinen und der Kommunalpolitik. Was als dringend notwendige Sanierung der maroden Kreissporthalle geplant war, hat sich im September 2026 zu einem handfesten Skandal und einem planerischen Totalschaden entwickelt.
Der nackte Schock: Daten, Fakten und explodierende Zahlen
Nur 18 Monate nach dem ursprünglichen Baubeschluss hat die Kreisverwaltung eine neue Kostenprognose vorgelegt, die jegliche Verlässlichkeit vermissen lässt:
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- Die Kostenexplosion: Die veranschlagten Ausgaben sind von ursprünglich 10,3 Millionen Euro auf rund 16,88 Millionen Euro in die Höhe geschossen. Schlimmer noch: Inzwischen ist hinter den Kulissen bereits von gut 23 Millionen Euro die Rede – und ein Ende der Fahnenstange ist nicht absehbar.
- Die Zeit-Katastrophe: Die Fertigstellung der Halle verschiebt sich um zwei qualvolle Jahre nach hinten – von März 2028 auf März 2030. Das bedeutet: Die Halle bleibt für unbestimmte Zeit eine unnutzbare Ruine.
- Die Fördergeld-Lücke: Als wäre das finanzielle Desaster nicht genug, sind fest eingeplante Fördermittel in Millionenhöhe (allein 2,28 Millionen Euro aus einem aktuellen Topf) derzeit akut ungesichert.
- Der Baustopp: Nach der Entdeckung gravierender, akuter Statikmängel am Dach und akuter Einsturzgefahr wurden die Arbeiten vorerst komplett gestoppt.
Empörung in der Politik: „Das Vertrauen ist komplett aufgebraucht“
In der Kreispolitik herrscht eisige Entrüstung über das eklatante Missmanagement der Verwaltung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Till Wenzel, fand im Namen seiner Fraktion drastische Worte. Es handle sich hierbei eben nicht mehr um eine „normale, unvorhergesehene Baukostensteigerung“, die man bei einer Altbausanierung zähneknirschend hinnehmen müsste.
Die Politik fühlt sich von der Kreisverwaltung im Stich gelassen und hinters Licht geführt. Die Abgeordneten fordern vehement eine unabhängige Prüfung und eine lückenlose Aufklärung, bevor auch nur ein einziger weiterer Euro an Steuergeldern für dieses Projekt freigegeben wird. Auch der Bauausschuss des Kreises hat bereits offizielle Beschwerde eingelegt. Das Fundament der Zusammenarbeit – das Vertrauen in eine belastbare Entscheidungsgrundlage durch die Verwaltung – sei schlichtweg zerstört.
Die Politik fühlt sich von der Kreisverwaltung im Stich gelassen und hinters Licht geführt. Die Abgeordneten fordern vehement eine unabhängige Prüfung und eine lückenlose Aufklärung, bevor auch nur ein einziger weiterer Euro an Steuergeldern für dieses Projekt freigegeben wird. Auch der Bauausschuss des Kreises hat bereits offizielle Beschwerde eingelegt. Das Fundament der Zusammenarbeit – das Vertrauen in eine belastbare Entscheidungsgrundlage durch die Verwaltung – sei schlichtweg zerstört.Verzweiflung an der Basis: Sportvereine vor dem Ruin
Während in den Ausschüssen über Millionen gestritten wird, stehen die lokalen Sportvereine, der Kreissportverband und Hunderte von aktiven Sportlern vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Nachricht, dass die Halle bis mindestens 2030 dicht bleibt, ist für viele ein sportliches Todesurteil.
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- Existenzieller Notstand: Vereine wissen schlichtweg nicht mehr, wo sie ihre Teams trainieren oder Spiele austragen sollen. Es fehlen Hallenzeiten an allen Ecken und Enden.
- Mitgliederflucht und Vereinssterben: Ohne Trainingsstätten droht den Vereinen eine massive Abwanderung von Mitgliedern. Besonders der Kinder- und Jugendsport leidet dramatisch unter diesem monatelangen, nun jahrelangen Entzug der Infrastruktur.
- Die bittere Ohnmacht: Unter den Sportlern herrscht eine Mischung aus kochender Wut über die bürokratische Trägheit und tiefer Verzweiflung. Man fühlt sich vom Kreis im Stich gelassen.
Die radikale Forderung: Schluss mit dem Sanierungs-Irrsinn!
Angesichts dieses Desasters wächst der Druck von der Basis massiv. Lokale Sportvereine und der Kreissportverband fordern lautstark ein Ende des Flickwerks. Die Stimmung hat sich komplett gedreht: Statt weiter Millionen in eine einsturzgefährdete, marode Alt-Substanz zu pumpen, fordern die Betroffenen jetzt unmissverständlich den sofortigen Abriss und einen modernen, schnellen Neubau.
Die Menschen in Bad Segeberg wollen sich nicht bis 2030 mit Vertröstungen und explodierenden Fehlkalkulationen abspeisen lassen – sie fordern eine Halle, in der endlich wieder Sport getrieben werden kann.
Nachbericht:
Kernpunkte zur Kreissporthalle Segeberg · Sanierung oder Neubau?
- Der Vorwurf der Manipulation: Der Kreispolitik wurden vermutlich bewusst geschönte Zahlen vorgelegt, um eine Sanierung anstelle eines Neubaus durchzusetzen.
- Kostenexplosion und Verzögerung: Die im Jahr 2021 veranschlagten Sanierungskosten von 10,3 Millionen Euro basierten auf unvollständigen Analysen. Stand September 2026 belaufen sich die Kosten bereits auf 16,88 Millionen Euro – bei einer Fertigstellung nicht vor 2030.
- Verschwiegene Neubau-Alternative: Ein konkretes Angebot eines Generalunternehmers für einen Neubau in Höhe von 15 Millionen Euro (inklusive der Bedarfe des Kreissportverbandes) wurde der Politik anscheinend vorenthalten.
- Kritik an der Fachdienstleitung: Die zuständige Fachdienstleitung (Frau Lexau) blockiert, so die Insider, die Vergabe an Generalunternehmer aus extremem Misstrauen und sie beharrt auf einen lückenlosen Kontrollanspruch über alle Projektbeteiligten bis hin zum Landrat.
- Expertenurteil „Wundertüte“: Der ursprüngliche Architekt der Halle (Hans Schnittger) bewertet eine Sanierung als wirtschaftlich absolut unsinnig und betitelt das Vorhaben als teure Wundertüte.
- Politischer Widerstand: Amtsvertreter kritisieren die Prioritäten des Kreises für überteuerte Großprojekte zu Lasten der Gemeinden. Die CDU fordert nun eine dringende, unabhängige Prüfung der Kosten durch das Land oder das Rechnungsprüfungsamt (RPA) – komplett ohne Einfluss der betroffenen Fachdienstleitung.
