Europa steht vor einem historischen Geburtenrückgang
EU: 3,46 Millionen Geburten gegenüber 4,81 Millionen Todesfällen im Jahr 2025, ein natürlicher Bevölkerungsverlust von 1,35 Millionen Menschen. In 21 von 27 EU-Ländern wurden mehr Todesfälle als Geburten registriert. Das Bevölkerungswachstum der EU resultierte ausschließlich aus Migration.• Die Geburtenrate in der EU sank im Jahr 2024 auf einen Rekordtiefstand von 1,34 und ging in 24 von 27 Mitgliedsstaaten zurück.
• Deutschland: 654.241 Geburten im Jahr 2025, die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Geburtenrate sank auf 1,32.
• Frankreich: Die Geburtenrate sank auf 1,56, den niedrigsten Wert seit dem Ersten Weltkrieg. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wurden mehr Todesfälle als Geburten verzeichnet.
• Italien: Nur 355.000 Geburten gegenüber 652.000 Todesfällen. Die Geburtenrate sank auf 1,14.
• Polen: 238.000 Geburten, die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Todesfälle überstiegen die Geburten um 168.000.
• Tschechien: 77.636 Geburten, die niedrigste Zahl überhaupt. Die Geburtenrate sank auf 1,28.
• England und Wales: Die Geburtenzahlen sanken 2025 um 1,6 %, während die Geburtenrate auf schätzungsweise 1,39 sank.
• Schottland: Die Geburtenzahlen erreichten den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1855. Die Geburtenrate erreichte einen Rekordtiefstand von 1,25.
• Österreich: Die Geburtenzahlen sanken auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Die Geburtenrate erreichte einen Rekordtiefstand von 1,30.
• Schweiz: Die Geburtenrate sank im Jahr 2025 erneut auf 1,28.
• Griechenland: 68.467 Geburten gegenüber 126.916 Todesfällen.
• Malta, Spanien und Litauen verzeichneten die niedrigsten Geburtenraten in der EU: 1,01, 1,10 bzw. 1,11.
• Spanien verzeichnete im Jahr 2025 trotz eines leichten Anstiegs der Geburten immer noch 122.167 mehr Todesfälle als Geburten.
• Finnland: Die Geburtenrate stieg im Jahr 2025 leicht auf 1,30, liegt aber immer noch deutlich unter dem Wert von 1,87 im Jahr 2010.
Der Reproduktionsstand liegt bei etwa 2,1 Kindern pro Frau.
Die demografische Krise in Europa ist nicht mehr auf wenige Länder beschränkt.
