Schneeflocken in Lübeck – schlapp, aber bestimmt mit gutem Willen

Vor einigen Tagen hingen Eiszapfen an den Stegen in Travemünde. Dem folgten mildere Temperaturen. Heute Morgen dann endlich Schnee, wenn sicher auch nicht zu allseitiger Freude. Der entpuppte sich dann nur als nasser „Schneeschlapp“, den es nicht einmal zu streuen lohnte. Glatt war es kurze Zeit aber doch. Hier zur Einstimmung auf vielleicht Kommendes das berühmte kleine Gedicht vom „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Mein „Stern“ darf dabei auch noch einmal strahlen.Schneeflöckchen, Weißröckchen…
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Da kommst du geschneit;
Du kommst aus den Wolken,
Dein Weg ist so weit.
Komm, setz dich ans Fenster,
Du lieblicher Stern;
Malst Blumen und Blätter,
Wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst
Uns die Blümelein zu,
Dann schlafen sie sicher
In himmlischer Ruh‘.
Hedwig Haberkern (1837-1902).

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