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Analoge Suche nach digitalen Köpfen: Fides Humanitas Stiftungs-Crew stürmt Lübecks Campus!

Foto: Schwarze Brett des UKSH · Text: R. Lechner/(TBF)&KI: Frischer Wind bei der Fides Humanitas: Am Freitag (2. Oktober) hat die Stiftung einen für sie völlig neuen Weg eingeschlagen. Das Ziel? Junge, motivierte Helfer zu finden, die den Social-Media-Auftritt der Organisation so richtig nach vorne bringen.Stiftungs-Vorsitzender Wolfgang Freywald hatte den Stein ins Rollen gebracht: „Wir benötigen in der Stiftung dringend Helfer, die sich im Bereich der Werbung im Internet bestens auskennen.“ Da der digitale Nachwuchs bekanntlich an den Hochschulen sitzt, stand der Plan schnell fest: Ein Roadtrip zu den Schwarzen Brettern der Technischen Hochschule (TH) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck.

Bürokratie-Hürden im UKSH-Bistro
Ganz so einfach, wie sich die beiden Helfer das vorgestellt hatten, war der Start allerdings nicht. Erste Station war das Bistro des UKSH. Um alles richtig zu machen, suchte das Team im Vorfeld das Gespräch mit der Leitung. Doch der Chef war unauffindbar – zumindest anfangs.

Koordinator Ronald Lechner erinnert sich schmunzelnd: „Drei Telefonate später hatten die Mitarbeiter Erfolg und sagten, dass der Chef zum Schwarzen Brett kommt. Und wenige Augenblicke später war ein sehr netter Herr am Brett und fragte uns, wer wir sind, was wir machen und was wir aufhängen wollen.“

Spontanes Go und schneller Erfolg
Nach einer kurzen Erklärung, wer die Stiftung ist und welche Ziele sie verfolgt, war das Eis sofort gebrochen. Dem Bistroinhaber gefiel die Aktion so gut, dass er spontan sein Okay gab. Da auf dem Board noch jede Menge Platz war, hingen die Plakate im Handumdrehen. Ein schnelles Dankeschön, und schon ging die Fahrt weiter zur TH Lübeck.
Bild TH Brett
Überraschende Freiheit an der TH
An der Technischen Hochschule lief es dann fast schon zu unkompliziert. In der dortigen Mensa fragte das Team zwei Mitarbeiter, ob das Aufhängen der zwei Stellenangebote erlaubt sei. Die Antwort verblüffte die Crew: „Das Brett ist öffentlich, ihr könnt aufhängen, was ihr wollt.“
Vorsitzender Wolfgang Freywald freut sich über den gelungenen Aktionstag: „Ich bedankte mich und nun warten wir gespannt, wer sich bei uns melden wird!“ Die Netze sind ausgeworfen – jetzt liegt es an den Social-Media-Talenten aus Lübeck.