Spendenmarathon zum Feiertag: Neues Glücksrad der Fides Humanitas begeistert Lübeck
Nach einer längeren Pause war es am Sonnabend – Tag der Deutschen Einheit – endlich wieder so weit: Die Fides Humanitas Stiftung schlug ihre Zelte in der Lübecker Breite Straße auf. Die Standortwahl war strategisch, denn hier pulsiert das Leben meist noch mehr als am Klingenberg.
Das Team hatte eine ganz besondere Mission im Gepäck: Mit einem brandneuen Glücksrad und jeder Menge toller Gewinne für Groß und Klein sollten Spenden für den guten Zweck gesammelt werden.
Das Wetter spielte perfekt mit: Bei strahlendem Sonnenschein waren Zelt, Banner, Infofotos und das Herzstück – das Glücksrad – im Handumdrehen aufgebaut. Die Preise wurden ordentlich in Kästen sortiert. Besonders clever: Über die Spielzeuge für die jüngsten Besucher wurden Tücher gelegt. So verwandelte sich die Gewinnausgabe in ein spannendes Suchspiel, bei dem die Kids ihre Preise in Sekundenschnelle erfühlen durften.
Logistik-Herausforderung in der Baustellen-Stadt
Pünktlich um 9:00 Uhr stand das vierköpfige Helfer-Team bestehend aus Ronald, Lothar, Oliver und Wolfgang bereit. Während die Anreise am Morgen dank der regulären Lieferzeiten in der Fußgängerzone bis 10:30 Uhr reibungslos klappte, forderte der Nachmittag vollen Einsatz.
Vorstandsmitglied Oliver Siemsen berichtet von den Tücken der Logistik: „Der Weg vom Parkhaus zum Zelt und zurück dauerte gefühlt ewig. In Lübeck wird aktuell überall gebaut, und wir mussten wegen der Sperrungen lange Umwege in Kauf nehmen. Es gibt zurzeit nur einen einzigen Weg in die Fußgängerzone.“ Doch der Aufwand geriet schnell in den Hintergrund: „Das Freuen, Lachen und die Luftsprünge der Kinder – und sogar einer jungen Frau – am Glücksrad waren jede Mühe wert!“
Ein rundum gelungener Tag für den guten Zweck
Am Ende des Tages zog die Stiftung ein durchweg positives Fazit. Die Aktion war nicht nur finanziell ein Erfolg, sondern auch ein wichtiger Schritt, um die Arbeit der Organisation noch tiefer im Bewusstsein der Lübecker zu verankern und eine stattliche Summe Euros war auch zusammengekommen.
Stiftungs-Vorsitzender Wolfgang Freywald fasst den Tag glücklich zusammen: „Trotz aller Logistik-Hürden – die Glücksscheibe wurde manchmal locker, war es ein „Glückstag“. Es hat sich gezeigt, dass wir unbedingt am Ball bleiben und weitere solcher Aktionen starten müssen, um unsere Projekte finanzieren zu können.“Mit Blick auf die Zukunft fügt er optimistisch hinzu: „Unser Motto ‚Gemeinsam sind wir stark!‘ lässt mich hoffen, dass wir auch weiterhin so erfolgreich sein werden.“
