Besondere NeuigkeitenLübeck LupeMenschlich gesehen

Trauermarsch für Mordtaten „Neue Hafenstrasse in Lübeck“

Vor 30 Jahren, am 18. Januar 1996, erschütterte ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberwohnheim in der Lübecker Hafenstraße die Stadt Lübeck und die gesamte Bundesrepublik. Zehn Menschen verloren dabei ihr Leben, darunter sieben Kinder. Aus dem Grund fand am 17. Januar eine Trauermarsch durch die Lübecker Innenstadt statt.Etwa 300-400 skandierende Teilnehmer liefen durch die Innenstadt und skandierten mit Lautsprechern ihren Unmut heraus, dass der furchtbare Anschlag mit 10 Mordopfern bisher noch nicht aufgeklärt worden ist.

Neben den Demonstranten waren auch Verteter dabei: „Auch nach 30 Jahren sind die Opfer dieses grausamen Anschlags nicht vergessen. Ihr Tod mahnt, jeder Form von Rassismus, Hass und Ausgrenzung entschlossen entgegenzutreten. Solidarität, Menschlichkeit und Demokratie müssen jeden Tag verteidigt werden.“

Die Opfer des rassistischen Brandanschlags waren:
Monica Maiamba Bunga
Nsuzana Bunga
Christine Makodila
Christelle Makodila Nsimba
Sylvio Bruno Comlan Amoussou
Rabia El Omari
Françoise Makodila Landu
Jean-Daniel Makodila Kosi
Legrand Makodila MbongoMiya Makodila

Ihr Andenken bleibt Verpflichtung.