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Kritik an Online-Kirchenaustritt: CDU fordert mehr Sensibilität von der Stadt Lübeck

Symbolfoto: Gemini KI generiert (c) TBF · Die Lübecker Landtagsabgeordnete Anette Röttger (CDU) kritisiert die Ankündigung der Hansestadt Lübeck, den Kirchenaustritt ab November 2026 unkompliziert im Bürgerservice St. Lorenz anzubieten (hier-luebeck) berichtete. Sie betont, dass Kirchen und diakonische Einrichtungen eine unverzichtbare Solidargemeinschaft bilden. Diese bieten weit mehr als Gottesdienste, darunter Begleitung im Alltag, Nächstenliebe und ein professionelles kirchenmusikalisches Angebot. Gerade in bewegten Zeiten stiften die Gemeinden wichtige Orientierung. Einer „Stadt der 7 Türme“ stünde laut Röttger eine Werbung für die Kirchenmitgliedschaft besser zu Gesicht als die Bewerbung eines Kirchenaustritts per Mausklick.

Henning Schumann ergänzt, dass die Digitalisierung der Verwaltung zwar voll unterstützt wird. Bei über 200 Online-Dienstleistungen der Stadt sollten zur Entlastung der Behörden jedoch andere Schwerpunkte im Fokus stehen als die Erleichterung des Kirchenaustritts.